Mädchen spielt am Pool
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Ein Schwimmbad im eigenen Garten

Wer kleine Kinder hat, ist froh, wenn die Abkühlung im Hochsommer direkt vor der Haustüre liegt, denn bis man im Schwimmbad ist und alle umgezogen und mit Sonnenschutz versehen sind, zieht oft schon das erste Gewitter auf. Zudem ist es schwierig, in einem weitläufigen, von Menschen überlaufenen Schwimmbad die Kleinen im Auge zu behalten. Ein Pool, ob fest installiert oder nur für den Sommer aufgestellt, ist darum für viele Familien eine praktische Einrichtung. Damit der Pool im Garten nicht zur Gefahr für die Kinder wird, sind die gleichen Punkte zu beachten wie beim Planschbecken, dazu kommen jedoch noch einige weitere Sicherheitsvorkehrungen:

  • Decken Sie den Pool mit einer stabilen Abdeckung ab, wenn er nicht gebraucht wird. Dadurch sind nicht nur die Kinder besser vor Unfällen geschützt, es gelangt auch weniger Schmutz ins Wasser.
  • Wie beim Gartenteich empfiehlt sich auch bei einem in den Boden eingelassenen Pool das Anbringen eines Sicherheitszaunes.
  • Mobile Pools haben meist eine Leiter als Einsteigehilfe. Entfernen Sie diese unbedingt, wenn die Kinder fertig gebadet haben, damit Nichtschwimmer nicht unbeaufsichtigt ins Wasser gelangen können.
  • Leeren Sie den Pool am Ende der Badesaison.
  • Das Wasser im Pool wird weniger oft gewechselt als im Planschbecken. Zum Schutz vor Übertragung von Krankheiten ist es besonders wichtig, dass Sie für gute Wasserqualität sorgen. Je nach Modell, geschieht dies mittels Filteranlage, Skimmer, Überlaufrinnen und Chemikalien. Halten Sie sich bei der Verwendung von Chemikalien unbedingt an die Vorgaben des Herstellers, damit es nicht zu einer Überdosierung kommt.

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Wasserwechsel, bitte! | 27.07.2018

Badewasser in privaten Pools oder Planschbecken sollte eigentlich fast Trinkwasserqualität haben. Allerdings geraten Bakterien auf natürlichem Weg ins Badewasser und finden ideale Wachstumsbedingungen vor. Selbst scheinbar sauberes Wasser, das zu lange im Garten steht, kann belastet sein. Hier kann eine hohe Keimdichte entstehen, die für Kinder, Schwangere, Senioren und immungeschwächte Menschen gefährlich ist. Fäkalkeime können schnell Durchfall auslösen, wenn Wasser verschluckt wird, offene Wunden können sich infizieren. Ab einer gewissen Poolgrösse ist es daher wichtig, mit Filtern auszurüsten oder sogar mit Chlor zu behandeln. Man muss sich dabei aber sehr genau an die Herstellerangaben halten. Bei Kinderplanschbecken wird von chemischer Behandlung (z.B. Chlortabletten) abgeraten. Anstatt dessen das Wasser täglich austauschen und zum Gartenwässern nutzen.

Letzte Aktualisierung : 27-07-18, TV

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