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Mädchen im Sandkasten

Der idea­le Sand­kas­ten


Im Sand­kas­ten zu spie­len, macht schon den kleins­ten Kin­dern Freu­de. Mit For­men ver­schie­de­ne Fi­gu­ren in den Sand zu zau­bern, för­dert den Tast­sinn und die Krea­ti­vi­tät. Wird der Sand mit Was­ser kom­bi­niert, ist das Sand­kas­ten­er­leb­nis der Kin­der be­son­ders spas­sig. So rich­tig mit Her­zens­lust in den nas­sen Sand zu grei­fen und die­sen mit den ei­ge­nen Hän­den zu mo­del­lie­ren, ist ein un­ver­gess­li­ches Kind­heits­er­leb­nis. Mit Sand­kas­ten­spiel­zeug wie Förm­chen, Ei­mer, Re­chen und Schau­fel kön­nen sich die Kin­der lan­ge Zeit be­schäf­ti­gen. Zu­dem ver­brin­gen sie da­bei viel Zeit im Frei­en.

Wie gross soll der Sand­kas­ten sein?


Für Klein­kin­der braucht es noch kei­nen gros­sen Sand­kas­ten. Ge­nau­so gut eig­net sich eine leich­te Kis­te aus Plas­tik oder Holz, meis­tens mit ei­ner Tie­fe von 20 bis 40 Zen­ti­me­tern. Auch so­ge­nann­te Sand­mu­scheln ha­ben eine idea­le Grös­se. Prak­tisch ist es, wenn der Sand­kas­ten ei­nen brei­ten Rand hat, auf dem Spiel­zeug ab­ge­stellt wer­den und auf den man sich set­zen kann. Wenn Sie den Sand­kas­ten in den Erd­bo­den ein­las­sen, emp­feh­len wir Ih­nen, den Bo­den mit spe­zi­el­lem Sand­kas­ten­vlies und Bo­den­ros­ten aus­zu­le­gen. So ver­si­ckert der Sand nicht im Erd­bo­den. Dich­ten Sie den Bo­den nicht mit ei­ner Plas­tik­fo­lie ab, das wür­de ein Ab­lau­fen des Re­gen­was­sers ver­hin­dern.

Im In­ter­net fin­den Sie prak­ti­sche Sand­kas­ten-Rech­ner, die Ih­nen da­bei hel­fen, die Men­ge an be­nö­tig­tem Sand zu be­rech­nen.

Als Ort ist eine wind­ge­schütz­te, halb­schat­ti­ge Ecke ide­al, die Sie gut im Blick­feld ha­ben. Ein Son­nen­schirm, ein Son­nen­se­gel, ein Baum oder ein an­de­rer Son­nen­schutz soll­te vor­han­den sein.

Un­ter­halt und Pfle­ge des Sand­kas­tens


Wenn der Sand­kas­ten nicht be­nutzt wird, soll­ten Sie ihn zum Schutz vor Ver­schmut­zun­gen - wie zum Bei­spiel Kat­zen­kot - ab­de­cken. Eine gute Lö­sung sind Sand­kas­ten­net­ze. Die­se müs­sen straff über den Sand­kas­ten ge­spannt wer­den und soll­ten nicht mit dem Sand in Be­rüh­rung kom­men. Be­nut­zen Sie bes­ser kei­ne was­ser­dich­te Fo­lie, denn der Sand soll zum Spie­len feucht sein. Mit tro­cke­nem Sand lässt sich kein Sand­ku­chen ba­cken.

Als Spiel­sand eig­net sich we­der zu fei­ner noch zu grob­kör­ni­ger Sand. Als ide­al hat sich Sand mit ei­ner Kör­nung von 0.5 bis ma­xi­mal 1.5 Mil­li­me­ter in ei­ner hel­len Far­be er­wie­sen. Ver­schie­de­ne Her­stel­ler bie­ten auch Spiel­sand an, wel­cher mit ei­nem na­tür­li­chen Duft­stoff ge­gen Kat­zen und Hun­de ver­se­hen ist.

Es wird emp­foh­len, den Sand ein­mal jähr­lich kom­plett um­zu­gra­ben. Je nach Ver­schmut­zungs­grad ist auch ein kom­plet­ter Sand­aus­tausch nach spä­tes­tens zwei Jah­ren sinn­voll. Aus­ser­dem wird es je nach Ge­brauch des Sand­kas­tens nö­tig sein, die­sen ein bis zwei Mal im Jahr auf­zu­fül­len. Kin­der spie­len nicht nur im Sand­kas­ten mit dem Sand und die­ser lässt sich nicht über­all wie­der gut zu­sam­men­wi­schen. Re­gel­mäs­si­ge Kon­trol­len auf tie­ri­sche Ver­un­rei­ni­gun­gen, Glas­split­ter und Wes­pen­nes­ter sind emp­feh­lens­wert.

Letzte Aktualisierung: 19.03.2020, BH/KM

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