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Kaffee
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Bit­te Vor­sicht mit die­sen Ge­trän­ken...


Kof­fe­in­hal­ti­ge Ge­trän­ke wie Kaf­fee, schwar­zer Tee, Ma­te­tee und Cola und an­de­re En­er­gy-Drinks wir­ken be­le­bend – aber lei­der nicht nur auf die stil­len­de Mut­ter, die das in An­be­tracht ih­res Schlaf­de­fi­zits gut ge­brau­chen könn­te, son­dern über die Mut­ter­milch auch auf das Kind. Aus­ser­dem kann Kof­fe­in beim Kind Bauch­weh und Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen, denn Säug­lin­ge und Kin­der be­sit­zen noch nicht die En­zymaus­stat­tung, um Kof­fe­in zu ver­stoff­wech­seln. Ein Baby braucht mehr als drei Tage, um das auf­ge­nom­me­ne Kof­fe­in in sei­nem Kör­per ab­zu­bau­en. Und da­mit ver­stär­ken Sie schliess­lich nur noch Ihre ei­ge­ne Mü­dig­keit! 

Wer ohne Kaf­fee an­triebs­arm fühlt, soll­te es ein­fach mal ohne pro­bie­ren. Ge­ra­de wenn Sie sich schlapp füh­len: raf­fen Sie sich auf und ge­hen Sie nach draus­sen. Ein klei­ner Spa­zier­gang an der fri­schen Luft, ein biss­chen Sport oder Rück­bil­dungs­gym­nas­tik da­heim im Wohn­zim­mer oder auf der Ter­ras­se brin­gen den Kreis­lauf in Schwung und ma­chen fit­ter – es geht auch ohne Kaf­fee.

Eine Tas­se Kaf­fee – das be­deu­tet für vie­le et­was Zeit für sich, eine klei­ne Aus­zeit. Die­sen „Aus­zeit-Ef­fekt“ er­zielt man aber auch mit ent­kof­fe­inier­tem Kaf­fee. Ach­ten Sie da­bei auf die Be­zeich­nung „na­tür­lich ent­kof­fe­inier­ter Kaf­fee“. Die­ser muss mit dem Lö­sungs­mit­tel Ethyl­ace­tat be­ar­bei­tet wor­den sein, das im Ge­gen­satz zum po­ten­zi­ell krebs­er­re­gen­den Di­chlor­me­than tat­säch­lich na­tür­lich ist, da es auch aus Obst und Ge­mü­se ge­won­nen wird. Da­ne­ben sind in­zwi­schen un­zäh­li­ge kof­fe­in­freie Kaf­fee­va­ri­an­ten auf dem Markt, z. B. Lu­pi­nen­kaf­fee, Zi­cho­ri­en- oder Malz­kaf­fee. Auch Kaf­fees auf Ge­trei­de- oder Früch­te­ba­sis (Dat­teln) sind er­hält­lich.

Und wenn Sie nicht ganz auf Kaf­fee ver­zich­ten kön­nen, trin­ken Sie ihn mög­lichst gleich nach ei­ner Still­mahl­zeit, dann hat der Kör­per mehr Zeit, den Gross­teil des Kof­fe­ins bis zur nächs­ten Still­mahl­zeit ab­zu­bau­en. Nach 20 Mi­nu­ten be­ginnt das Kof­fe­in zu wir­ken, nach ein­ein­halb Stun­den hat es sei­ne höchs­te Kon­zen­tra­ti­on im Blut er­reicht; nach drei bis fünf Stun­den ist der Kof­fe­in­ge­halt der Mut­ter­milch dann schon wie­der aus­rei­chend ge­sun­ken. Mehr als 2-3 Tas­sen Kaf­fee am Tag soll­ten es trotz­dem nicht sein.

Vor­sicht: Kof­fe­in steckt nicht nur im Kaf­fee, son­dern auch in schwar­zem und grü­nem Tee, so­wie Ma­te­tee, Scho­ko­la­de und Cola bzw. Co­la­misch­ge­trän­ken. En­er­gy Drinks kön­nen sehr hohe Ge­hal­te auf­wei­se und soll­ten des­halb in der Still­zeit ge­ne­rell ge­mie­den wer­den. Auch in ei­ni­gen re­zept­frei­en Me­di­ka­men­ten kann Kof­fe­in ent­hal­ten sein. Mate-Tee wirkt aus­ser­dem ap­pe­tit­hem­mend nicht nur bei der Mut­ter, son­dern auch beim Kind!

Und so­viel Kof­fe­in steckt in

  • Es­pres­so (50 ml): ca. 50 mg

  • ei­ner Tas­se Fil­ter­kaf­fee (125 ml): ca. 80-120 mg

  • 200 ml Cola: ca. 20-50 mg

  • ei­ner Ta­fel Milch­scho­ko­la­de (100 g): ca. 20 mg

  • ei­ner Tas­se schwar­zem Tee (125 ml): 30 - 60 mg (der Kof­fe­in­ge­halt steigt mit der Zieh­zeit)

Letzte Aktualisierung: 25.11.2019, BH

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