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Mutter stillt Baby in der Öffentlichkeit
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Der klei­ne Knig­ge fürs Stil­len in der Öf­fent­lich­keit


Die Fra­ge, ob Stil­len in der Öf­fent­lich­keit in Ord­nung ist, er­hitzt im­mer wie­der die Ge­mü­ter und so man­che Mut­ter fühlt sich des­we­gen ver­un­si­chert. Es gibt kei­nen gu­ten Grund, wes­halb ein Baby nicht an die Brust dürf­te, wenn es Hun­ger hat und zwar un­ab­hän­gig da­von, wo Sie ge­ra­de un­ter­wegs sind. Den­noch möch­te nicht je­der, der sich zu­fäl­lig in der Nähe be­fin­det, die in­tims­ten Mo­men­te live mit­er­le­ben. Aus die­sem Grund ein klei­ner Knig­ge für das Stil­len an öf­fent­li­chen Or­ten.

  • Hal­ten Sie recht­zei­tig Aus­schau nach ei­ner ge­müt­li­chen Ecke, wo Sie in Ruhe stil­len kön­nen. Wenn Sie erst mit der Su­che an­fan­gen, wenn das Baby be­reits vor lau­ter Hun­ger schreit, sind am Ende alle ge­stresst: Sie, Ihr Baby und die Leu­te in Ih­rer Um­ge­bung. 

  • Su­chen Sie sich Orte aus, die zum Stil­len be­son­ders ge­eig­net sind. Das fa­mi­li­en­freund­li­che Café oder die Park­bank auf dem Spiel­platz sind die bes­se­re Wahl als das Gour­met-Re­stau­rant, in dem die an­de­ren Gäs­te ge­ra­de eine ge­trüf­fel­te Spar­gel­ter­ri­ne ge­nies­sen wol­len. Am wohls­ten füh­len Sie sich viel­leicht an ei­nem öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Still­ort. Auf ma­ma­map.ch er­fah­ren Sie, wo sich die­se Orte be­fin­den.  

  • Am ein­fachs­ten geht es, wenn Sie Klei­dung tra­gen, die sich zum Stil­len eig­net. Sie müs­sen sich dann nicht erst um­ständ­lich aus­zie­hen, ehe Sie dem Baby die Brust ge­ben kön­nen. Mit ei­nem "Nu­sche­li" als Sicht­schutz wird kaum je­mand mit­be­kom­men, dass Sie am Stil­len sind. Man­che Ba­bys neh­men ihre Mahl­zeit auch ger­ne im Tra­ge­tuch ein. 

  • Las­sen Sie sich von nie­man­dem ein­re­den, Sie müss­ten sich zum Stil­len auf Stil­le Ört­chen zu­rück­zie­hen. Kein Er­wach­se­ner käme auf die Idee, sein Mit­tag­essen auf ei­ner öf­fent­li­chen Toi­let­te ein­zu­neh­men. War­um also soll­te ein Baby das tun müs­sen?

  • Stil­len ist eine Sa­che zwi­schen Ih­nen und Ih­rem Baby. Zwin­gen Sie Ihr Um­feld nicht dazu, eben­falls an der Mahl­zeit teil­zu­ha­ben. Wenn Ihr Baby dazu neigt, sein Wohl­be­fin­den mit lau­tem Schmat­zen kund­zu­tun oder beim Trin­ken mit viel Ge­tö­se sei­ne Win­del zu fül­len, wird man es Ih­nen dan­ken, wenn Sie nicht mit­ten im voll be­setz­ten Re­stau­rant stil­len, son­dern ein we­nig ab­seits von al­len an­de­ren.

  • Wer täg­lich mehr­mals stillt, fin­det ir­gend­wann nichts mehr da­bei, die Brust aus­zu­pa­cken. Gut mög­lich aber, dass die äl­te­re Dame am Ne­ben­tisch dies­be­züg­lich ge­wis­se Hem­mun­gen hat. Sie wird des­halb froh sein, wenn sie nicht zu viel nack­te Haut zu se­hen be­kommt, wäh­rend sie ih­ren Ku­chen isst. Na­tür­lich müs­sen Sie sich nicht ver­ste­cken, es spricht aber nichts da­ge­gen, aus Rück­sicht auf an­de­re Dis­kre­ti­on wal­ten zu las­sen. 

  • Lang­zeit­stil­len ist für vie­le ein Reiz­the­ma. Lei­der trifft man im­mer wie­der auf Mit­men­schen, die sich be­rech­tigt füh­len, sich in frem­de An­ge­le­gen­hei­ten ein­zu­mi­schen. Wenn Sie Ihr Klein­kind noch stil­len und kei­ne Lust auf hit­zi­ge Dis­kus­sio­nen ha­ben, stil­len Sie am bes­ten an ei­nem Ort, wo Sie und Ihr Kind ganz un­ge­stört sein kön­nen.

Letzte Aktualisierung: 26.11.2019, TV

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