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Gynäkologin bei der Ultraschalluntersuchung ,Schwangere und Ärztin bei der Utraschalluntersuchung
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Va­gi­nal­so­no­gra­phie


Ul­tra­schall­un­ter­su­chun­gen kön­nen an­statt über die Bauch­de­cken auch mit ei­ner (ste­ril ver­pack­ten) stab­för­mi­gen Va­gi­nal­son­de durch­ge­führt wer­den, die in die Schei­de ganz nah an die Ge­bär­mut­ter vor­ge­scho­ben wird. Da­her wird die Va­gi­nal­so­no­gra­fie auch häu­fig Un­ter­leibs­so­no­gra­fie oder Un­ter­leib­sul­tra­schall ge­nannt. Bei ei­ner sol­chen Un­ter­su­chung soll­te die Harn­bla­se mög­lichst leer sein. Die Un­ter­su­chung ist nicht schmerz­haft.

Der Schall­kopf der bild­ge­ben­den Son­de kommt bei der va­gi­na­len Ul­tra­schall­un­ter­su­chung di­rekt bis zum Ein­gang der Ge­bär­mut­ter, dem Mut­ter­mund. Die Ul­tra­schall­wel­len müs­sen nur ei­nen kur­zen Weg zu­rück­le­gen und kei­ne stö­ren­den Struk­tu­ren wie Haut, Fett­ge­we­be oder Mus­ku­la­tur in der Bauch­de­cke über­win­den, um auf die zu un­ter­su­chen­den Or­ga­ne zu tref­fen. Ge­bär­mut­ter und Ei­er­stö­cke las­sen sich so­mit sehr ge­zielt be­ur­tei­len.

Die Va­gi­nal­so­no­gra­phie lie­fert be­son­ders in der Früh­schwan­ger­schaft bis zur 12. Wo­che bes­se­re und kon­trast­rei­che­re Bil­der. Schon ei­nen nur we­ni­ge Mil­li­me­ter gros­sen Em­bryo kann man un­ter Um­stän­den gut er­ken­nen. Aber auch bei der Dia­gno­se ei­ner dro­hen­den Fehl­ge­burt oder ei­ner Ei­lei­ter- oder Bauch­höh­len­schwan­ger­schaft und bei der Be­ur­tei­lung von Myo­men und Zys­ten ist die Va­gi­nal­so­no­gra­phie der Un­ter­su­chung über die Bauch­de­cken über­le­gen.

Letzte Aktualisierung: 27.12.2020, BH
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