Anzeige
Schwangere schminkt sich
©
GettyImages

Make-up in der Schwan­ger­schaft


Grund­sätz­lich ist ge­gen alle Ar­ten von Make-up in der Schwan­ger­schaft nichts ein­zu­wen­den. Auch im Ge­bär­saal ist Make-up nicht ver­bo­ten. Eine was­ser­fes­te Mas­ca­ra, eine ge­tön­te Ta­gescreme, Lip­pen­pfle­ge­stift, Rouge oder ein Bräu­nungs­pu­der brin­gen Fri­sche ins Ge­sicht und ma­chen sich auch auf den ers­ten Fo­tos gut. Sehr wahr­schein­lich wer­den Sie das Make-up nach der Ge­burt aber et­was auf­fri­schen müs­sen.

Wenn sich bei Ih­nen Pig­ment­fle­cken im Ge­sicht ge­bil­det ha­ben und die­se Sie stö­ren, kön­nen Sie auf ab­de­cken­de Pro­duk­te wie Ab­deck­stift, Con­cea­ler, de­cken­des Make-up oder Ca­mou­fla­ge zu­rück­grei­fen. Un­ser Tipp: Nicht den hells­ten Ton wäh­len, der dunk­le Pig­ment­fle­cken grau aus­se­hen lässt und sie so noch mehr her­vor­hebt. Ein Ton zwi­schen hells­ter und dun­kels­ter Haut­far­be gleicht ge­schick­ter aus.

Per­ma­nent Make-up


Da­bei han­delt es sich um eine Tä­to­wie­rung – und wie sich die in die Haut ein­ge­brach­te Far­be auf das un­ge­bo­re­ne Kind aus­wirkt, ist noch nicht ab­schlies­send un­ter­sucht. Se­riö­se Kos­me­tik­stu­di­os wür­den des­halb eine Per­ma­nent-Make-up-Be­hand­lung  bei Schwan­ge­ren gar nicht durch­füh­ren. Dies auch, weil die Lo­kal­an­äs­the­ti­ka – wenn auch nur in ge­rin­ger Do­sie­rung – in den Blut­kreis­lauf ge­lan­gen. An den Au­gen­brau­en kann zwar auch ohne Be­täu­bung ge­ar­bei­tet wer­den (Mi­cro­b­la­ding), aber auch hier soll­ten Sie si­cher­heits­hal­ber dar­auf ver­zich­ten.

Und die Wim­pern?


Eine Wim­pern­ver­län­ge­rung mit Ex­ten­si­ons ist nicht schäd­lich für das un­ge­bo­re­ne Kind. Al­ler­dings kann sich die Ge­schwin­dig­keit des Wim­pern­wech­sels durch die Schwan­ger­schafts­hor­mo­ne än­dern, was mög­li­cher­wei­se zum Aus­fall der ei­ge­nen Wim­pern führt. Se­riö­se Kos­me­tik­stu­di­os klä­ren Sie über die­ses Ri­si­ko vor­her auf. Eine Wim­pern­wel­le (Wim­pern­lif­ting, Wim­pern­la­mi­nie­rung) soll­te in der Schwan­ger­schaft nicht durch­ge­führt wer­den.

Letzte Aktualisierung: 16.04.2021, BH
Anzeige
Anzeige