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Kno­ten in der Schild­drü­se

Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse bei einer Frau
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iStock

Wird ein Kno­ten in der Schild­drü­se ent­deckt, muss die­ser mit­tels Ul­tra­schall und meis­tens auch durch eine Punk­ti­on ge­nau ab­ge­klärt wer­den. Die­se Un­ter­su­chung ist ab­so­lut harm­los und kaum schmerz­haft.

Eine Szin­ti­gra­phie, nor­ma­ler­wei­se üb­lich bei der Un­ter­su­chung von Schild­drü­sen­kno­ten, kann auf­grund der Strah­len­be­las­tung wäh­rend der Schwan­ger­schaft und der Still­pe­ri­ode nicht durch­ge­führt wer­den. Sie ist eine nu­kle­ar­me­di­zi­nisch Un­ter­su­chung, bei der Ra­dio­nu­kli­de (un­sta­bi­le Atom­kern­ar­ten, die ra­dio­ak­ti­ve Strah­lung aus­sen­den) in den Kör­per ein­ge­bracht wer­den.

Die meis­ten Kno­ten sind gut­ar­tig. Sel­ten je­doch be­steht der Ver­dacht auf eine bös­ar­ti­ge Er­kran­kung der Schild­drü­se. Falls un­be­dingt er­for­der­lich, kann eine Schild­drü­sen­ope­ra­ti­on am ehes­ten im mitt­le­ren Schwan­ger­schafts­drit­tel er­fol­gen. Meist wird erst nach der Ent­bin­dung ope­riert.

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Letzte Aktualisierung: 03.04.2018, BH

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