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Schwangere hält sich den Unterbauch, Blasenprobleme
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Heb­am­men­tipp: Bla­sen­pro­ble­me


Um Ihre Ver­dau­ung am Lau­fen zu hal­ten und Ver­stop­fun­gen vor­zu­beu­gen, soll­ten Sie viel trin­ken. Na­tür­lich müs­sen Sie dann häu­fi­ger Was­ser lö­sen. Aber die häu­fi­ge Ent­lee­rung und Durch­spü­lung der Harn­bla­se ist ex­trem wich­tig: Weil näm­lich die Ge­bär­mut­ter auf die ab­lei­ten­den Harn­we­ge drückt, kann die Bla­se oft nur un­voll­stän­dig ent­leert wer­den. In die­sem „Rest­harn“ kön­nen sich Kei­me nur zu gut ver­meh­ren, was eine Harn­wegs­in­fek­tio­nen zur Fol­ge ha­ben kann und Bla­sen­ent­zün­dun­gen wie­der­um sind ein Ri­si­ko­fak­tor für Früh­ge­bur­ten. Ge­hen Sie also nicht erst zur Toi­let­te, wenn der Harn­drang rie­sig ist, son­dern re­gel­mäs­sig, auch wenn Sie noch nicht das Ge­fühlt ei­ner über­vol­len Bla­se ha­ben.  

Auch hier hat die Er­näh­rung ei­nen Ein­fluss. Stark zu­cker­rei­che Kost "ver­süsst" den Bak­te­ri­en den Auf­ent­halt. Cran­ber­ry­saft hat sich bei Bla­sen­be­schwer­den be­währt. Die­ser soll­te am bes­ten als Schor­le mit Was­ser ver­mischt ge­trun­ken wer­den. Auch das ho­möo­pa­thi­sche, nied­rig­po­ten­zier­te Mit­tel Ber­be­ris kann hel­fen, fra­gen Sie dazu Ihre Heb­am­me.

Wich­tig ist auch, die Bla­sen- und Nie­ren­re­gi­on gut warm zu hal­ten. Bei stän­di­gem Harn­drang oder Bren­nen beim Was­ser­lö­sen müs­sen Sie sich an Ih­ren Arzt wen­den. 

Letzte Aktualisierung: 19.02.2021, JM
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