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Gipsabdruck vom Babybauch
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Shutterstock

Er­in­ne­rung an ku­ge­li­ge Zei­ten: Der Gips­ab­druck


Ein kunst­voll ge­stal­te­ter Gips­ab­druck des Ba­by­bauchs ist eine schö­ne, blei­ben­de Er­in­ne­rung an die Schwan­ger­schaft. Ob man den gan­zen Tor­so, viel­leicht so­gar mit Schul­tern oder ei­nem Arm, nach­bil­det, oder nur ei­nen Ab­druck des Bau­ches macht, ist eine Fra­ge des per­sön­li­chen Ge­schmacks. Wird nur der Bauch ab­ge­formt, kann man dar­aus eine Scha­le ge­stal­ten, die als De­ko­stück oder als Obst­scha­le an das ers­te Zu­hau­se des Ba­bys er­in­nert. Mit et­was Ge­schick lässt sich der Ab­druck für we­nig Geld sel­ber zu Hau­se her­stel­len. Wer lie­ber ei­nen Pro­fi en­ga­giert, be­zahlt zwar mehr, hat aber da­nach ein in­di­vi­du­ell ge­stal­te­tes Stück, das nach al­len Re­geln der Kunst ge­fer­tigt ist. 

Der Gips­ab­druck wird am bes­ten 6 bis 4 Wo­chen vor der Ge­burt ge­macht, wenn der Bauch rich­tig schön ku­ge­lig ist. Wich­tig ist aus­ser­dem, dass Sie sich wohl füh­len, denn Sie wer­den min­des­tens eine hal­be Stun­de in der glei­chen Po­si­ti­on ver­har­ren müs­sen. 

Wol­len Sie sich selbst (mit ei­ner Hilfs­per­son) dar­an wa­gen, brau­chen Sie aus der Apo­the­ke oder Dro­ge­rie Gips­ban­da­gen (ca. 3,5mx15cm) und Va­se­li­ne (ca. 30g Sal­be). Das ist die güns­tigs­te Va­ri­an­te. In vie­len Ba­by­fach­ge­schäf­ten wer­den aber auch fer­ti­ge Gips­ab­druck­sets ver­kauft, in de­nen al­les ent­hal­ten ist, was man be­nö­tigt.

Der Ab­druck soll­te im Ste­hen ge­macht wer­den, da so der Bauch am schöns­ten zur Gel­tung kommt. Wenn Sie nicht so lan­ge ste­hen mö­gen, set­zen Sie sich auf ei­nen Lehn­stuhl und leh­nen Sie sich so zu­rück, dass der Bauch mög­lichst gut po­si­tio­niert ist. Da­mit nach dem Gip­sen nicht eine grös­se­re Putz­ak­ti­on an­ge­sagt ist, de­cken Sie den Fuss­bo­den gross­zü­gig mit ei­ner ab­wasch­ba­ren Un­ter­la­ge ab. Stel­len Sie eine Schüs­sel mit lau­war­mem Was­ser be­reit und bin­den Sie um die Hüf­te ein Tuch, stül­pen Sie die­ses in die Un­ter­ho­sen - da­mit wird ver­mie­den, dass der Gips an den Scham­haa­ren kle­ben bleibt. Tra­gen Sie nun gross­zü­gig Va­se­li­ne auf Ihre Brüs­te, Bauch und an der Sei­te un­ter den Ar­men auf. Ach­tung: Über­all wo Gips hin­kommt, muss eine di­cke Schicht Va­se­li­ne sein! Der Gips löst sich sonst nicht mehr vom Kör­per. Ver­schrän­ken Sie nun Ihre Arme über Ih­rem Kopf und ver­su­chen Sie, mög­lichst still zu ste­hen.

Jetzt kommt ihr Part­ner/Gip­ser zum Zug: Eine ca. 50cm lan­ge 3-fach Ban­da­ge wird ge­wäs­sert und aus­ge­drückt. Fan­gen Sie oben an der Brust an und ge­hen dann Stück für Stück bis un­ter den Bauch. Strei­chen Sie jede Ban­da­ge sorg­fäl­tig am Kör­per fest. Die Ban­da­gen müs­sen über­lap­pend und mög­lichst fal­ten­frei auf­ge­legt wer­den, da­mit kei­ne Lö­cher ent­ste­hen. Das Gan­ze dau­ert etwa eine hal­be Stun­de. Bei der ers­ten Lage auf den Brüs­ten schnei­den Sie zwi­schen den Brüs­ten ei­nen Keil her­aus und fül­len die­sen dann am Schluss mit ei­nem klei­nen Stück Ban­da­gen wie­der aus, da­mit die Brust ihre na­tür­li­che Form auf dem Ab­druck be­hält. Ma­chen Sie wäh­rend dem Gip­sen kei­ne Pau­se, der Gips trock­net sehr schnell. Er soll sich auf kei­nen Fall oben lö­sen, be­vor Sie un­ten an­ge­kom­men sind. Wenn der Gips auch un­ten tro­cken ist, kön­nen Sie ihn vom Kör­per "weg­at­men". Las­sen Sie den Ab­druck an ei­nem tro­cke­nen Ort noch ca. eine Stun­de trock­nen.

Der fer­ti­ge Gips­ab­druck lässt sich leicht in die ge­wünsch­te Form schnei­den. Zu dünn ge­ra­te­ne Stel­len kön­nen mit Gips­ban­da­gen nach­ge­bes­sert wer­den, mit Schleif­pa­pier und Mo­dell­gips wird die Ober­flä­che ge­glät­tet. Der wei­te­ren Ge­stal­tung mit Far­be, Bän­dern, Stoff­blu­men, etc. sind kei­ne Gren­zen ge­setzt.

Letzte Aktualisierung: 16.10.2019, BH / TV

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