Anzeige
Honigmilch
©
iStock

Heis­se Ho­nig­milch


Ein ein­fa­ches Haus­mit­tel ge­gen Schlaf­lo­sig­keit und Un­ru­he in stres­si­gen Le­bens­pha­sen ist die alt­be­währ­te heis­se Ho­nig­milch. Ho­nig wirkt be­ru­hi­gend und Blut­druck sen­kend durch die ent­hal­te­nen An­ti­oxi­dan­ti­en. Milch ent­hält das Schlaf­hor­mon Me­la­to­nin. Die­ses Hor­mon ist ver­ant­wort­lich für den Tag-Nacht-Rhyth­mus des Men­schen. In Bio­lä­den gibt es so­gar die "Nacht­milch", wel­che noch reich­hal­ti­ger an Me­la­to­nin ist. Am Tag wird durch Licht in der Zir­bel­drü­se (Epi­phy­se) Se­ro­to­nin ge­bil­det, bei Dun­kel­heit wird das Se­ro­to­nin (Glücks- oder Wohl­fühl­hor­mon) in Me­la­to­nin um­ge­wan­delt. So wer­den wir schläf­rig und stel­len uns auf den Schlaf ein.

Ho­nig­milch ist aus­ser­dem ein sehr wirk­sa­mes Haus­mit­tel ge­gen tro­cke­nen Reiz­hus­ten. Bei der An­wen­dung der al­ten Re­zep­tur ist Vor­sicht ge­bo­ten: Wenn Sie an ei­nem Hus­ten mit Aus­wurf lei­den, soll­ten Sie auf den Ge­nuss von Milch bes­ser ver­zich­ten. Milch ent­hält näm­lich In­halts­stof­fe, die die Schleim­pro­duk­ti­on an­re­gen und Hus­ten mit Aus­wurf ver­schlim­mern kön­nen. Bei tro­cke­nem Hus­ten wirkt Milch mit Ho­nig hin­ge­gen lin­dernd. Dies liegt vor al­lem an den In­halts­stof­fen des Ho­nigs, der pur oder im heis­sen Tee ge­gen Hus­ten­at­ta­cken hilft. Ein Tee­löf­fel Ho­nig, den Sie sich auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen, kann Sie nachts vor quä­len­den Hus­ten­krämp­fen be­wah­ren.

Hilft bei

Bei Ner­vo­si­tät, Schlaf­stö­run­gen
, Hals­schmer­zen, Hus­ten, Er­käl­tung

Zu­ta­ten

  • 2 dl war­me Milch


  • 1-2 Tee­löf­fel Ho­nig
 (am bes­ten Bio­qua­li­tät)

An­wen­dung

2 EL Ho­nig in 250ml war­mer Milch auf­lö­sen und die Ho­nig­milch schluck­wei­se trin­ken.


Wir­kung

Die Ho­nig­milch kann fol­gen­de Wir­kun­gen ent­fal­ten:

  • Be­ru­hi­gend

  • Ent­zün­dungs­hem­mend


  • An­ti­bak­te­ri­ell

Nicht ver­wen­den

Säug­lin­ge und Klein­kin­der bis zu ei­nem Jahr soll­ten noch kei­nen Ho­nig zu sich neh­men. Das rohe Na­tur­pro­dukt könn­te Bak­te­ri­en ent­hal­ten, die zu le­bens­be­droh­li­chen Er­kran­kun­gen füh­ren kön­nen.

Letzte Aktualisierung: 26.03.2020, AS
Anzeige
Anzeige