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Vater nachdenklich, Mutter mit Baby im Hintergrund

Wir bas­teln uns eine Be­zie­hungs­kri­se


Das Baby ist ein paar Tage oder Wo­chen alt, für Papa geht der Ar­beits­all­tag wie­der los, für Mama fängt der Mut­ter­schafts­ur­laub erst rich­tig an, denn in den nächs­ten Mo­na­ten wird ihr All­tag durch das Baby be­stimmt. Der idea­le Zeit­punkt, um es zum ers­ten Mal so rich­tig kra­chen zu las­sen zwi­schen den neu­ge­bo­re­nen El­tern. Mit den fol­gen­den Tipps klappt es ganz be­stimmt.

Tipps für Ihn


  • Wer das Herz sei­ner Liebs­ten hö­her schla­gen las­sen will, liegt mit der Aus­sa­ge "Das Baby ist doch so zer­brech­lich, am Ende ma­che ich es mit mei­nen Pran­ken noch ka­putt. Ich über­las­se wi­ckeln, ba­den und all den an­de­ren Kram lie­ber dir" be­stimmt nie falsch. 

  • Sich nachts taub zu stel­len, wenn das Baby schreit, ga­ran­tiert stets für gute Stim­mung, ins­be­son­de­re na­tür­lich am Wo­chen­en­de, wenn Papa mor­gens nicht raus muss.

  • Mit der Be­mer­kung "Wie sieht es denn hier aus? Sag mal, machst du ei­gent­lich den gan­zen Tag lang über­haupt nichts?" kann ein Mann im­mer punk­ten. Es ver­steht sich üb­ri­gens von selbst, dass er sich jetzt von ihr rund­um be­die­nen las­sen darf. Im­mer­hin ist sie den gan­zen Tag zu Hau­se und hat nichts Rich­ti­ges zu tun. 

  • Die meis­ten Müt­ter schät­zen es un­ge­mein, wenn sie mit gu­ten Rat­schlä­gen über­häuft wer­den, nach­dem sie ih­rem Part­ner nach ei­nem schwie­ri­gen Tag das Herz aus­ge­schüt­tet ha­ben. Be­son­ders gut kommt es an, wenn er die Sät­ze mit "Du müss­test halt nicht im­mer..." oder "Mei­ne Mut­ter hat ge­sagt, du soll­test viel­leicht..." an­fängt. Auch ein ent­nerv­tes "Nun stell dich nicht so an. Du woll­test ja un­be­dingt ein Baby" ist sel­ten fehl am Plat­ze.

  • Der Mann, der schon mög­lichst bald nach der Ge­burt im­mer wie­der auf Sex drängt, darf sehr bald mit stür­mi­schen Ge­fühls­aus­brü­chen sei­ner Part­ne­rin rech­nen. Auch das In­fra­ge­stel­len ih­rer Zu­nei­gung, wenn sie noch nicht so weit ist, hat eine un­ge­heu­er aphro­di­sie­ren­de Wir­kung.

  • Auf gar kei­nen Fall soll­te ein jun­ger Va­ter sich von sei­ner Part­ne­rin ein­re­den las­sen, er müs­se jetzt in Sa­chen Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten ein we­nig zu­rück­ste­cken. 

Tipps für Sie


  • Grund­sätz­lich gilt: Es gibt ei­nen ein­zi­gen, voll­kom­me­nen Weg, mit dem Baby um­zu­ge­hen und die­sen Weg kennt nur die Mut­ter. Sie sagt, wo es lang geht und schmeisst den La­den. Na­tür­lich darf er trotz­dem nie von ih­rer Sei­te wei­chen, denn es könn­te ja sein, dass er hin und wie­der für eine Hand­rei­chung ge­braucht wird.

  • Nur ein Mann, dem man an­dau­ernd kri­tisch über die Schul­ter blickt, wenn er sich um das Baby küm­mert, fühlt sich in sei­ner Rol­le rich­tig wert­ge­schätzt. Über­dies ist ein en­ga­gier­ter Va­ter stets dank­bar, wenn man ihm klar und deut­lich sagt, wo er sich ver­bes­sern kann, denn er möch­te sich in sei­ner neu­en Auf­ga­be ja ste­tig wei­ter ent­wi­ckeln.

  • Bit­te kei­ne fal­sche Scheu vor Vor­wür­fen. Die meis­ten Män­ner ler­nen lang­sam, dar­um ist es wich­tig, dem Part­ner im­mer wie­der un­ter die Nase zu rei­ben, was er vor­ges­tern mit dem Baby falsch ge­macht hat, wo­mit er vor zwei Wo­chen die Ge­füh­le sei­ner Part­ne­rin ver­letzt hat und was beim letz­ten Fa­mi­li­en­aus­flug al­les schief ge­gan­gen ist, weil er die Wi­ckel­ta­sche falsch ge­packt hat. Der Lern­ef­fekt lässt sich durch den ge­ziel­ten Ein­satz der bei­den Wör­ter "im­mer" und "nie" er­heb­lich stei­gern. 

  • Ein wert­schät­zen­des Mit­ein­an­der lebt von Be­mer­kun­gen wie die­ser: "Du darfst mal wie­der bei der Ar­beit chil­len, wäh­rend ich mich zu Hau­se mit dem Baby ab­mü­he."

  • Es ist üb­ri­gens auch voll und ganz in Ord­nung, dem Part­ner eine Sze­ne zu ma­chen, weil er nicht Manns ge­nug war, die vom Chef ver­ord­ne­ten Über­stun­den zu ver­wei­gern. Falls er es wagt, sich her­aus­zu­re­den, be­weist dies, dass er sei­ne Ar­beit mehr liebt als Frau und Kind. 

  • Un­ter gar kei­nen Um­stän­den darf das Baby ei­nem Ba­by­sit­ter an­ver­traut wer­den, mag der Part­ner auch noch so sehr dar­auf drän­gen, end­lich mal wie­der Zeit zu zweit zu ver­brin­gen. 

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5/24/2021
Frau, mit Kind auf dem Arm, am staubsaugen

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