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                              Wer be­treut mein kran­kes Kind? 

                              Mädchen mit Fieber, Thermometer im Vordergrund
                              ©
                              iStock

                              Im All­tag funk­tio­nie­ren Ar­beit und Kin­der­be­treu­ung bes­tens. Was pas­siert aber, wenn das Kind krank wird? Das wun­der­bar durch­or­ga­ni­sier­te Sche­ma bricht wie ein Kar­ten­haus zu­sam­men. Die Krip­pe oder Ta­ges­mut­ter neh­men kei­ne kran­ken Kin­der in ihre Ob­hut we­gen der An­ste­ckungs­ge­fahr, die Gross­el­tern sind ge­nau an die­sem Tag in den Fe­ri­en oder sel­ber noch ar­beits­tä­tig und so kurz­fris­tig fin­det man sel­ten eine Be­treu­ungs­per­son. Hin­zu kommt: Wer möch­te sein kran­kes Kind nicht selbst be­treu­en und pfle­gen an­statt zur Ar­beit ge­hen zu müs­sen? Was gilt in sol­chen Fäl­len und wie kann ich mich auf sol­che Si­tua­tio­nen vor­be­rei­ten?

                              Es ist emp­feh­lens­wert mit dem Ar­beit­ge­ber sol­che "Not­fall­sze­na­ri­en" vor­zu­be­spre­chen und sich zu in­for­mie­ren wie das Un­ter­neh­men/der Ar­beit­ge­ber da­mit um­geht. Es kommt na­tür­lich auch im­mer auf den Ar­beit­ge­ber, die Un­ter­neh­mens­kul­tur so­wie auch auf die Ar­beit selbst an. Wich­ti­ge Fra­gen, die im Vor­feld mit durch­dacht wer­den soll­ten, fin­den sie hier.

                              Die ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen sind wie folgt:


                              Das Ar­beits­ge­setz ent­hält Er­leich­te­run­gen für Ar­beit­neh­mer- und in­nen mit be­stehen­den Fa­mi­li­en­pflich­ten. Dar­un­ter fällt auch die Be­treu­ung und Er­zie­hung von Kin­dern bis zum 15. Al­ters­jahr.

                              Das be­deu­tet, dass Ar­beit­neh­mer und -in­nen nur mit ih­rem Ein­ver­ständ­nis zur Über­zeit­ar­beit her­an­ge­zo­gen wer­den dür­fen. Bei der Fest­set­zung der Ar­beits- und Ru­he­zeit ist auf die­se Per­so­nen und ihre Si­tua­ti­on ent­spre­chend Rück­sicht zu neh­men. Auf das Ver­lan­gen des Ar­beit­neh­mers, der Ar­beit­neh­me­rin ist eine Mit­tags­zeit von 1 ½ Stun­den zu ge­wäh­ren.

                              Der Ar­beit­ge­ber hat ei­nem An­ge­stell­ten mit Fa­mi­li­en­pflich­ten bei Vor­lie­gen ei­nes ärzt­li­chen Zeug­nis­ses für die Be­treu­ung kran­ker Kin­der bis zu 3 Ta­gen Ur­laub zu er­mög­li­chen (Art. 36 ArG). Dies gilt pro Krank­heits­fall, das heisst pro Kind oder pro Krank­heits­fall und un­ter Vor­la­ge ei­nes ärzt­li­chen Zeug­nis­ses. Der/die Ar­beit­neh­mer/in er­hält eine Lohn­fort­zah­lung, wie wenn er/sie selbst krank wäre.

                              Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung des Bun­des, ei­nes Kan­tons oder ei­ner Ge­mein­de sind dem vor­er­wähn­ten Bun­des­ge­setz nicht un­ter­stellt. Sie kön­nen sich also nicht auf die­ses Ge­setz be­ru­fen. Sie ken­nen aber ei­ge­ne Vor­schrif­ten, die min­des­tens gleich­wer­tig sind.

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                              Letzte Aktualisierung: 22.06.2019, CF / AS / NK
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