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                              Kopfumfang wird gemessen

                              Der Kopf­um­fang


                              Das Ge­hirn Ih­res Ba­bys - und so­mit sein Kopf - wächst am schnells­ten. Des­halb wird bei je­der Vor­sor­ge­un­ter­su­chung in der Kin­der­arzt-Pra­xis auch der Kopf­um­fang ge­mes­sen. So kann man er­ken­nen, ob sich das Ge­hirn gut und gleich­mäs­sig ent­wi­ckelt. Im­mer­hin be­trägt das Ge­hirn­ge­wicht beim Neu­ge­bo­re­nen nur 300g, beim Zwei­jäh­ri­gen schon 900g. 

                              Schon bei der ers­ten Un­ter­su­chung nach der Ge­burt misst man den Kopf­um­fang Ih­res Ba­bys, der zu­sam­men mit Kör­per­ge­wicht und -grös­se die wich­tigs­ten Mess­wer­te sind, mit de­nen das Wachs­tum des Ba­bys be­ur­teilt wird. Sta­tis­tisch be­trägt der Kopf­um­fang ei­nes am Ter­min ge­bo­re­nen Kin­des ca. 34 cm; aber Wer­te zwi­schen 33 und 38 cm sind auch noch nor­mal.

                              Aber die Kopf­grös­se im Ver­gleich zu Kör­per­län­ge und -ge­wicht lässt nicht nur Rück­schlüs­se auf die Ge­hirn­ent­wick­lung son­dern auch auf die üb­ri­ge Ent­wick­lung des Kin­des zu. Ein deut­lich un­ter­ernähr­tes Baby kann sein Ge­wicht und sei­ne Grös­se kaum stei­gern, aber der Kopf­um­fang wird re­la­tiv nor­mal wei­ter wach­sen. Der Kör­per ver­wen­det dann alle Ka­lo­ri­en für das wich­ti­ge Ge­hirn­wachs­tum.

                              Ist der Kopf ei­nes Kin­des auf­fäl­lig gross im Ver­hält­nis zu Län­ge und Ge­wicht, wird der Kin­der­arzt, die Kin­der­ärz­tin zu­nächst ein­mal ei­nen Blick auf die Köp­fe der El­tern wer­fen. In den al­ler­meis­ten Fäl­len stellt sich her­aus, dass die "Gross­kop­fig­keit" ein fa­mi­liä­res Merk­mal ist.

                              Sehr sel­ten kann al­ler­dings auch ein Pro­blem da­hin­ter ste­cken: Wird zu­viel Ner­ven­was­ser (Li­quor) im Ge­hirn ge­bil­det oder kann es durch ei­nen Ab­fluss­be­hin­de­rung nicht gut zir­ku­lie­ren, staut es sich und führt zu ei­ner Druck­erhö­hung im Schä­del. Dies nennt man Hy­dro­ze­pha­lus oder im Volks­mund Was­ser­kopf. Bei Säug­lin­gen, de­ren Schä­del­näh­te noch nicht ge­schlos­sen sind, kommt es zu ei­ner vor­ge­wölb­ten Fon­ta­nel­le und zu ei­nem im­mer deut­li­che­ren Wachs­tum des Kop­fes. Bei äl­te­ren Kin­dern löst die Druck­erhö­hung Kopf­schmer­zen, Übel­keit und Er­bre­chen aus.

                              Wis­sen


                              kurz&bündigkurz&bündig
                              2/9/2017
                              Ärztin misst den Kopfumfang

                              Gros­ser Kopf liegt vorn

                              Ba­bys, die mit ei­nem über­durch­schnitt­lich gros­sen Kopf auf die Welt kom­men, sind im Schnitt in­tel­li­gen­ter als an­de­re …
                              Letzte Aktualisierung: 05.11.2019, BH
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