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                              Hand fühlt beim Neugeborenen die Fontanelle
                              ©
                              iStock

                              Die Fon­ta­nel­len


                              Auf dem höchs­ten Punkt des Kop­fes, dem Schä­del­dach, be­fin­det sich eine rau­ten­för­mi­ge Kno­chen­lü­cke, die so ge­nann­te gros­se Fon­ta­nel­le. Es gibt noch eine zwei­te, klei­ne­re Fon­ta­nel­le, die sich wei­ter hin­ten am Kopf be­fin­det. Letz­te­re ist we­ni­ger gut zu spü­ren. An den Fon­ta­nel­len tref­fen die Schä­del­kno­chen auf­ein­an­der, sind aber noch nicht mit­ein­an­der ver­bun­den. Da­durch, dass die Schä­del­kno­chen noch nicht fest ver­wach­sen sind, kön­nen sie dem Druck wäh­rend der Ge­burt leich­ter nach­ge­ben und die­se so be­schleu­ni­gen und er­leich­tern. Nach ei­ni­gen Mo­na­ten wach­sen die Kno­chen fest zu­sam­men.

                              Das Ge­we­be, das die gros­se Fon­ta­nel­le be­deckt, ist recht stark. Beim Haa­re­wa­schen, Käm­men oder wenn Sie Milch­schorf sanft ab­krat­zen, kann nichts pas­sie­ren. Sie soll­ten aber un­ter kei­nen Um­stän­den Druck auf den "wei­chen" Be­reich aus­üben. Un­ter der Fon­ta­nel­le be­fin­den sich pul­sie­ren­de Blut­ge­fäs­se, de­ren Be­we­gun­gen Sie spü­ren oder so­gar se­hen kön­nen. Die Herz­fre­quenz von Neu­ge­bo­re­nen kann des­halb auch über den Puls der Fon­ta­nel­le ge­mes­sen wer­den.

                              Wenn Ih­nen die gros­se Fon­ta­nel­le ver­än­dert er­scheint, soll­ten Sie um­ge­hend ei­nen Arzt, eine Ärz­tin in­for­mie­ren. Vor al­lem in Ver­bin­dung mit Fie­ber, Er­bre­chen oder Durch­fall kann eine ein­ge­sun­ke­ne Fon­ta­nel­le an­zei­gen, dass Ih­rem Baby Flüs­sig­keit fehlt (De­hy­dra­ta­ti­on). Ist sie da­ge­gen ge­schwol­len bzw. ge­spannt, kann ein er­höh­ter Hirn­druck auf­grund ei­ner Hirn­haut­ent­zün­dung (Me­nin­gi­tis) da­hin­ter ste­cken.

                              Letzte Aktualisierung: 04.11.2019, BH

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