Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Neugeborenes auf der Waage

                              Grös­se und Ge­wicht Ih­res Ba­bys bei der Ge­burt


                              Ab­ge­se­hen vom Ge­schlecht ih­res Kin­des gibt es vor al­lem zwei wei­te­re Din­ge, auf die wer­den­de Müt­ter und Vä­ter neu­gie­rig sind: Wie lang und wie schwer wird un­ser Baby sein? Das Ge­burts­ge­wicht und die Kör­per­län­ge des Ba­bys ge­hö­ren zu den ers­ten Fak­ten, wel­che die frisch­ge­ba­cke­nen El­tern über­all ver­kün­den, und sie sind ne­ben Ge­burts­da­tum und Na­men meist ein fes­ter Be­stand­teil von Ge­burts­an­zei­gen.

                              Was ist nor­mal bei Grös­se und Ge­wicht?


                              Nor­mal gross sind alle Ba­bys, die bei der Ge­burt zwi­schen 48 und 56 Zen­ti­me­tern mes­sen, der Durch­schnitt liegt bei 50 bis 52 Zen­ti­me­tern. Neu­ge­bo­re­ne wie­gen durch­schnitt­lich zwi­schen 3.300 und 3.500 Gramm, als nor­mal gilt ein Ge­wicht zwi­schen 2.800 und 4.200 Gramm. Dar­an kann man er­ken­nen, dass es ei­nen er­heb­li­chen Spiel­raum gibt!

                              Üb­ri­gens be­deu­ten Ge­burts­grös­se und -ge­wicht nicht un­be­dingt, dass Ihr Kind dem ein Le­ben lang ent­spre­chen wird. Die end­gül­ti­ge Kör­per­grös­se ei­nes Men­schen hängt von vie­len ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab (z.B. Ver­er­bung, Er­näh­rung, Krank­hei­ten).

                              Ärz­te und Heb­am­men sind kaum dar­an in­ter­es­siert, wie gross ein Baby ist. Die Län­ge ei­nes Neu­ge­bo­re­nen ist nicht so sehr wie das Ge­wicht von der gu­ten Ver­sor­gung in der Ge­bär­mut­ter be­stimmt, son­dern eher durch ge­ne­ti­sche Fak­to­ren be­ein­flusst. Me­di­zi­nisch ge­se­hen ist die Kör­per­län­ge des­halb erst ein­mal ganz un­wich­tig.

                              Mes­sun­gen wäh­rend der Schwan­ger­schaft


                              Schon wäh­rend der Schwan­ger­schaft no­tiert Ihr Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin und Heb­am­me, wie sich das Un­ge­bo­re­ne in der Ge­bär­mut­ter ent­wi­ckelt. Al­ler­dings sind trotz noch so ex­ak­ter Mes­sun­gen mit Ul­tra­schall nur An­nä­he­run­gen an die tat­säch­li­chen Ge­burts­mas­se mög­lich. Wich­ti­ger als die kon­kre­ten Gramm- und Zen­ti­me­ter­an­ga­ben ist so­wie­so, ob sich das Baby kon­ti­nu­ier­lich und pro­por­tio­nal ent­wi­ckelt.

                              Was be­deu­tet ein nied­ri­ges Ge­burts­ge­wicht?


                              In der Fach­spra­che nennt man zu leicht ge­bo­re­ne Ba­bys SGA-Kin­der (small for ge­sta­tio­nal age), also zu klein für das Schwan­ger­schafts­al­ter. Hin­ter die­ser Wachs­tums­ver­zö­ge­rung steckt häu­fig eine Man­gel­funk­ti­on der Pla­zen­ta, die zur Un­ter­ver­sor­gung des Un­ge­bo­re­nen füh­ren kann. Ur­sa­che kön­nen Krank­hei­ten der Mut­ter, z.B. Nie­ren­er­kran­kun­gen, Dia­be­tes mel­li­tus, Schwan­ger­schafts­ge­sto­se, An­ämie und chro­ni­sche In­fek­tio­nen sein. Nicht sel­ten ist es aber auch star­kes Rau­chen und/oder Al­ko­hol­kon­sum.

                              Grös­se und Ge­wicht bei der Ge­burt wer­den zu­dem auch durch die Gene be­ein­flusst: Müt­ter, die sel­ber klein sind oder zu klein oder/und zu leicht zur Welt ge­kom­men sind, ha­ben ein grös­se­res Ri­si­ko, ein zu klei­nes oder/und zu leich­tes Kind zu ge­bä­ren.

                              Zu leicht, zu schwer für die Ge­burt?


                              Ein güns­ti­ges Ge­wicht für eine un­kom­pli­zier­te Ge­burt liegt zwi­schen 3000 und 4000 Gramm. Heisst das dann "Je schwe­rer das Baby, des­to schwie­ri­ger die Ge­burt"? So ein­fach ist das nicht. Bei ei­nem sehr schwe­ren Baby steigt das Ri­si­ko von Ge­burts­ver­let­zun­gen bei Mut­ter und Kind. Ein ty­pi­sches Bei­spiel ist das Baby ei­ner schlecht ein­ge­stell­ten Dia­be­ti­ke­rin, das nicht sel­ten ei­nen di­cke­ren Bauch als Kopf hat, wes­halb nach dem Durch­tritt des Köpf­chens der üb­ri­ge Kör­per nicht so ein­fach ge­bo­ren wer­den kann. An­de­rer­seits wird der Ge­burts­ver­lauf nicht nur vom Baby, son­dern auch von den kör­per­li­chen Vor­aus­set­zun­gen der Mut­ter be­ein­flusst. Eine sehr schlan­ke oder klei­ne Frau kann schon mit ei­nem "nor­ma­len" Kind von 3.700g ein Pro­blem (re­la­ti­ves Miss­ver­hält­nis) ha­ben, das mög­li­cher­wei­se zum Ge­burts­still­stand und Kai­ser­schnitt führt. Das­sel­be Baby wür­de wahr­schein­lich bei ei­ner Frau, die schon ein oder meh­re­re Kin­der ge­bo­ren hat, eine un­kom­pli­zier­te Ge­burt er­ge­ben.

                              Falls Ihr Baby bei der Ge­burt un­ge­wöhn­lich klein oder gross, schwer oder leicht ist, wer­den die Ärz­te es be­son­ders gut be­ob­ach­ten. Star­ke Ab­wei­chun­gen vom Durch­schnitt müs­sen zwar kein Grund zur Be­un­ru­hi­gung sein, kön­nen in Ein­zel­fäl­len je­doch auf Pro­ble­me hin­deu­ten.

                              Ent­wick­lung in den ers­ten Le­bens­ta­gen


                              Nach der Ge­burt wer­den Sie fest­stel­len, dass Ihr Baby in den ers­ten drei bis vier Le­bens­ta­gen zu­erst ein­mal bis zu zehn Pro­zent sei­nes Ge­wichts ver­liert. Das ist nor­mal: Ihr Baby schei­det über Urin und Stuhl­gang (Me­ko­ni­um) Flüs­sig­keit aus, nimmt aber in den ers­ten Ta­gen noch we­nig Nah­rung auf. Auf die­sen Zu­stand sind Ba­bys aber sehr gut vor­be­rei­tet mit ei­nem Vor­rat an brau­nem Fett­ge­we­be, das ihre Zu­cker­re­ser­ven für die­se ers­te Zeit der kör­per­li­chen An­pas­sung an das Le­ben aus­ser­halb des Mut­ter­leibs be­reit stellt. Der klei­ne Kör­per ist nun selbst für die Kör­per­tem­pe­ra­tur, die Nah­rungs­auf­nah­me und alle Stoff­wech­sel­vor­gän­ge ver­ant­wort­lich. Nach die­sen ers­ten Ta­gen bis ma­xi­mal zwei Wo­chen nimmt das Neu­ge­bo­re­ne aber sehr schnell wie­der zu: In den ers­ten drei bis sechs Le­bens­mo­na­ten ver­dop­pelt Ihr Baby sein Ge­wicht - be­son­ders ra­sant ist die­se Ent­wick­lung, wenn Sie Ihr Kind stil­len.

                              Im Durch­schnitt neh­men die Klei­nen bis zu 30 Gramm pro Tag zu und ent­wi­ckeln den ty­pi­schen Ba­by­speck: Bei Neu­ge­bo­re­nen macht das Kör­per­fett nur etwa zehn Pro­zent ih­res Ge­wichts aus, bei vier Mo­na­te al­ten Säug­lin­gen sind es be­reits gut 40 Pro­zent. Die­se Fett­re­ser­ven braucht Ihr Baby un­ter an­de­rem, um gut durch die ers­ten Krank­heits­pha­sen zu kom­men.

                              Ob Ihr Klei­nes gut wächst, be­ur­teilt der Kin­der­arzt bzw. die Kin­der­ärz­tin bei je­der Kon­troll­un­ter­su­chung. Wich­tig ist vor al­lem, ob ein Kind gleich­mäs­sig wächst und zu­nimmt.

                              Sie brau­chen Ihr Kind üb­ri­gens nicht täg­lich oder gar nach je­der Mahl­zeit zu wie­gen, aus­ser wenn es ärzt­lich an­ge­ord­net wird. Ein­mal pro Wo­che reicht im Nor­mal­fall aus. Ma­chen Sie sich Sor­gen, dass Ihr Kind nicht rich­tig satt wird? Sechs bis acht nas­se Win­deln in 24 Stun­den, ein ro­sig, pral­les Aus­se­hen und ein zu­frie­de­nes We­sen zei­gen Ih­nen, dass Ihr Baby wächst und ge­deiht.

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Wenn Ih­nen eine sehr gro­be Ein­schät­zung der Er­wach­se­nen­grös­se Ih­res Ba­bys reicht, dann ver­dop­peln Sie sei­ne Grös­se, wenn es zwei Jah­re alt ist. Wie gross ein Kind letzt­end­lich wird, ist sehr stark ge­ne­tisch be­dingt, hängt also von der Kör­per­grös­se der El­tern ab. Die wahr­schein­li­che …
                              Das fe­ta­le Ge­wicht kann nicht di­rekt ge­mes­sen wer­den, son­dern muss nach un­ter­schied­li­chen Me­tho­den und Mass­ta­bel­len aus ein­zel­nen Ul­tra­schall­mess­wer­ten ge­schätzt wer­den. So kann man je nach Me­tho­de den Kopf­durch­mes­ser (BIP oder BPD) und den mitt­le­ren Bauch­um­fang (AU), den BIP und den …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              12/21/2018
                              Babys auf dem Bett

                              82,12 Jah­re Zu­kunft

                              Bei der Le­bens­er­war­tung gibt es zwi­schen den ein­zel­nen Län­dern der Welt er­heb­li­che Un­ter­schie­de. Das zeigt eine …
                              Letzte Aktualisierung: 29.03.2021, BH
                              Anzeige
                              Anzeige