Schwangere cremt ihren Bauch ein
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Hebammentipp: Dehnungsstreifen

Vor allem am Bauch, aber auch an den Oberschenkeln und an den Brüsten wird die Haut in der Schwangerschaft extrem stark gedehnt. Als Folge davon entstehen feine Risse der Muskelfasern im Unterhautgewebe, durch die rötlich-bläulich die Blutgefässe durchschimmern. Hell- und dünnhäutigen Frauen sind anfälliger für Schwangerschaftsstreifen als dunkelhaarige, weil ihr Bindegewebe schwacher ist und schneller reissen kann.

Auf dem Markt finden Sie zahlreiche Produkte zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen, einen vollständigen Schutz kann man sich davon aber nicht erhoffen. Auf jeden Fall ist die mit dem Einreiben verbundene durchblutungsfördernde Massage sehr nützlich. Unbedingt zu empfehlen sind auch sanfte Trockenmassagen (Trockenbürsten), kalt-warme Wechselduschen und vorsichtig dehnende Gymnastik. Sehr bewährt hat sich das Schwangerschaftsstreifen-Öl von Ingeborg Stadelmann, aber auch Schlehenblüten-Körperöl. Schaden wird es Ihrer Haut sicher nicht und die liebevolle Massage des Bauches geniesst auch Ihr Baby.

Stoffwechselfördernde und entschlackende Massnahmen, wie angenehm temperierte Totes-Meer-Salz-Bäder oder sanfte Saunagänge, können ebenfalls vorbeugend wirken.

Letzte Aktualisierung : 18-02-21, JM

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