Spielsachen
Sicherheit | Kind | Familie

Was man bezüglich Sicherheit im Kinderzimmer beachten sollte:

  • Zu viele Kinderzimmermöbel und altes, nicht mehr benutzes Spielzeug schränken ein und sind Stolperfallen.
  • Regale und Schränke werden gerne zu Klettergerüsten umfunktioniert. Deshalb sollten sie kippsicher an der Wand fixiert (angedübelt) sein.
  • Die Lieblingsspielsachen des Kindes sollte man am besten griffbereit in den unteren Regalen aufbewahren, damit das Kind nicht in Versuchung gerät, hinauf zu klettern. Wenn nötig, sollte man dem Kind den Gebrauch einer kleinen, standfesten Trittleiter oder eines Tritthockers beibringen.
  • Schubladen, auch am Schreibtisch, sollten mit einer Sperre ausgestattet sein, damit sie nicht herausrutschen. Auch darf das Möbelstück mit herausgezogener Schublade nicht nach vorne kippen.
  • Kanten von Möbeln lassen sich abpolstern. Auf jeden Fall sollten entlang der Laufwege des Kindes keine scharfen Möbelkanten sein, auch nicht in der Küche und im Wohnzimmer.
  • Teppiche und Teppichböden müssen rutschfest verlegt sein.
  • Hängen Sie Mobiles und andere bewegliche Gegenstände ausser Reichweite des Kindes auf.
  • Viele Kinder wachen in der Nacht auf und wollen auf die Toilette gehen oder wandern ins Schlafzimmer der Eltern. Damit sie sich im Dunkeln zurechtfinden, sich nicht stossen oder hinfallen, sollten Nachtlichter oder Lämpchen mit Bewegungsauslöser angebracht werden.
  • Stellen Sie die Matratze im Kinderbett so tief, dass Ihr Baby nicht herausfallen kann. Der Abstand zwischen dem Matratzenrost und der Oberkante des Gitterbettes sollte mindestens 60 cm betragen. Wenn es sich eines Tages hochzieht, montieren Sie eventuell ein Bettschutzgitter.
  • Verwenden Sie im Babyalter kein Kopfpolster und keine Bettdecke aus Federn. Das Kind könnte ersticken.
  • Am Gitterbett sollten keine Schnüre, Gurte und Bänder vorhanden sein und der Abstand zwischen den Stäben sollte nicht grösser als 7 cm sein.
  • Der Wickeltisch sollte nach den ersten Wochen schon auf ein bewegliches Baby umgestellt sein: Fieberzäpfchen, Nasenspray oder andere Medikamente dürfen nicht greifbar sein, kleine und spitze Gegenstände (z.B. Nagelschere) bitte weit entfernen. Auch Babypuder gehört nicht in Greifnähe: Der feine Staub kann Ihrem Baby gefährliche Atemprobleme bereiten.
  • Kinder schauen gerne aus dem Fenster und lehnen sich dabei ganz weit aus dem Fenster. Versehen Sie deshalb die Fenster mit Riegeln, am besten mit abschliessbaren Griffen. Dies gilt natürlich nicht nur für das Kinderzimmer.
  • Verwenden Sie im Kinderbett kein Heizkissen und füllen Sie eine Wärmeflasche für Ihr Kind niemals mit kochendem, sondern mit maximal 50 Grad heissem Wasser.
  • Grenzt ein Balkon an ds Kinderzimmer, achten Sie darauf, dass keine Kletterhilfen wie grosse Blumentöpfe herumstehen. Bringen Sie ausserdem ein Sicherheitsgitter vor der Balkontüre an.

Lesen Sie hier, wie Sie Babys zu Hause vor Unfällen schützen.

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Feuer unterm Dach | 10.11.2017

Mit der wachsenden Anzahl technischer Geräte, Akkus und Batterien, Lichtquellen und Plastikteilen wächst das Brandrisiko im Kinderzimmer - nicht selten entstehen Kurzschlüsse durch Überlastung, etwa wenn zu viele und veraltete Geräte an eine Steckdose angeschlossen werden. Ein neuer Eltern-Ratgeber informiert über die häufigsten Ursachen von Zimmerbränden und zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie folgenschwere Brände im Kinderzimmer verhindern können, welche Feuermelder und Feuerlöscher für Privatwohnungen geeignet sind und zu welchen lebensrettenden Sofortmassnahmen die Feuerwehr im Falle eines Wohnungsbrandes rät. Auch wichtig: Wie führt man Kinder zum verantwortungsvollen Umgang mit Feuer? Zum vollständigen Elternratgeber "Brandschutz und Sicherheit im Kinderzimmer"

Letzte Aktualisierung : 22-08-16, BH

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