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Gesicht eines Fötus im 3D Ultraschallbild
©
iStock

3-D-Ul­tra­schall


Drei­di­men­sio­na­le Ul­tra­schall­bil­der ent­ste­hen durch ein Viel­zahl di­rekt hin­ter­ein­an­der auf­ge­nom­me­ner  „nor­ma­ler“ zwei­di­men­sio­na­ler Auf­nah­men, die vom Com­pu­ter in ein räum­li­ches Bild um­ge­rech­net wer­den. Die­ses Bild kann auf dem Mo­ni­tor von ver­schie­de­nen Sei­ten be­lie­big oft be­trach­tet, ge­dreht und ge­wen­det wer­den.

Da­mit las­sen sich manch­mal Kör­per­re­gio­nen sicht­bar ma­chen, die auf ei­nem zwei­di­men­sio­na­len Bild nicht so gut er­kenn­bar sind. Bei Ver­dacht auf be­stimm­te kör­per­li­che Be­son­der­hei­ten, wie Ge­sichts­spal­ten oder Spi­na bi­fi­da (of­fe­ner Rü­cken) könn­te das von Vor­teil sein. Ober­flä­chen­ver­än­de­run­gen kön­nen evtl. bes­ser ge­se­hen wer­den als bei ei­nem nor­ma­len Ul­tra­schall. Zu we­nig Frucht­was­ser, eine an der Vor­der­wand lie­gen­de Pla­zen­ta oder auch eine di­cke Bauch­de­cke ver­schlech­tern al­ler­dings die Aus­sa­ge­kraft.

Die­se spe­zi­el­le Un­ter­su­chungs­me­tho­de bie­tet also un­ter op­ti­ma­len Be­din­gun­gen und bei ent­spre­chen­dem Auf­wand schö­ne, plas­ti­sche „Sonn­tags­bil­der“ vom Fe­ten, die für ei­nen Lai­en bes­ser zu er­ken­nen sind als bei ei­nem her­kömm­li­chen Ul­tra­schall.

Fach­leu­te sind sich aber dar­in ei­nig, dass die üb­li­che Ul­tra­schall­tech­nik, von ei­nem er­fah­re­nen Un­ter­su­cher durch­ge­führt, die­sel­be Men­ge an In­for­ma­tio­nen lie­fert - und dazu noch sehr viel schnel­ler durch­ge­führt wer­den kann. Die Auf­lö­sung ist näm­lich bei zwei­di­men­sio­na­len Bil­dern meist bes­ser und für die Un­ter­su­cher aus­sa­ge­kräf­ti­ger.

3-D-Ul­tra­schall­bil­der sind bis­her noch in der Re­gel un­be­wegt. Sie bie­ten also kein ech­tes, zeit­glei­ches Bild vom Un­ge­bo­re­nen, das sich fast stän­dig in Be­we­gung be­fin­det. So sind ge­wis­se Aus­sa­gen, die die Be­weg­lich­keit oder Funk­ti­on be­stimm­ter Or­ga­ne be­tref­fen, nicht so gut mög­lich. Das kann ein 4-D-Ul­tra­schall leis­ten, also ein 3-D-Ul­tra­schall, der um die 4. Di­men­si­on, die Zeit, er­wei­tert wird - also im Prin­zip ein drei­di­men­sio­na­les Vi­deo.

Ist die me­di­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit der Un­ter­su­chung nicht ein­deu­tig ge­ge­ben, wer­den die Kos­ten (ca. 250 - 350 Fr.) von der Kran­ken­kas­se in der Re­gel nicht über­nom­men.

Letzte Aktualisierung: 30.08.2016, BH

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