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Mann umfasst von hinten den Bauch seiner Frau

Die Stär­ke der Kinds­be­we­gun­gen


Eine all­ge­mein­gül­ti­ge Ant­wort auf die Fra­ge, wie stark Kinds­be­we­gun­gen sein müs­sen, gibt es nicht. Das ist in­di­vi­du­ell so un­ter­schied­lich wie der Zeit­punkt, an dem die ers­ten Kinds­be­we­gun­gen zu spü­ren sind. Liegt die Pla­zen­ta vor­ne, sind die Bauch­de­cken sehr dick oder ist be­son­ders viel Frucht­was­ser vor­han­den, wer­den die Be­we­gun­gen ge­dämpft und sind erst spä­ter und ins­ge­samt schwä­cher spür­bar.

Vie­le zu­sätz­li­che Fak­to­ren spie­len dar­über hin­aus noch eine Rol­le: Ob man be­son­ders gut in sei­nen Kör­per hin­ein hö­ren kann, wie gross das Kind ist, wie es in der Ge­bär­mut­ter liegt und ob es be­son­ders ak­tiv oder eher pas­siv ist. Man­che Kin­der mel­den sich im­mer zur glei­chen Zeit be­son­ders hef­tig, zum Bei­spiel abends. Man­che da­ge­gen nur, wenn die Mut­ter ruht. Denn auch Ihre ei­ge­ne kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät be­ein­flusst die Kinds­be­we­gun­gen. Wenn Sie ei­nen hek­ti­schen Tag ha­ben und viel auf den Bei­nen sind, spü­ren Sie Ihr Kind we­ni­ger, als wenn Sie haupt­säch­lich im Büro sit­zen. Grund da­für ist nicht nur die Ab­len­kung, son­dern auch, dass Ihr Baby mehr schläft, wenn Sie sich be­we­gen – es wird so­zu­sa­gen schon vor der Ge­burt in den Schlaf ge­schau­kelt. An­de­rer­seits kön­nen aber Stress-Si­tua­tio­nen, in de­nen Ihr Herz stär­ker klopft und Ihr Blut­druck steigt, auch beim Un­ge­bo­re­nen ver­mehr­te Ak­ti­vi­tät her­vor­ru­fen.

Wenn Sie ru­hig lie­gen, wird Ihr Nach­wuchs nor­ma­ler­wei­se rich­tig ak­tiv. Das kön­nen Sie aus­nut­zen, um mit Ih­rem Baby Kon­takt auf­zu­neh­men: Le­gen Sie sich auf das Sofa oder auf den Bo­den und le­gen Sie die Bei­ne im rech­ten Win­kel hoch, z.B. an die Wand. So wird die Pla­zen­ta be­son­ders gut durch­blu­tet und Ihr Baby be­kommt ei­nen Ex­tra-En­er­gie­schub. Das Stram­peln spü­ren Sie in der ent­spann­ten Lage am in­ten­sivs­ten. Von aus­sen kön­nen die Turn­übun­gen des Kin­des erst etwa um die 25. Wo­che ge­fühlt wer­den, wenn der wer­den­de Va­ter sei­ne Hand auf Ih­ren Bauch legt. Dann ist auch schon manch­mal zu be­ob­ach­ten, wie die Bauch­de­cke sich lus­tig aus­beult und ver­formt.

Die Füss­chen sind ge­gen Ende der Schwan­ger­schaft meist un­ter dem Rip­pen­bo­gen zu spü­ren, weil der Kopf un­ten liegt. Das kann ziem­lich schmerz­haft sein, auch wenn die Trit­te lan­ge nicht mehr so kräf­tig sind wie vor ei­ni­gen Wo­chen. Bei der Steiss­la­ge (Be­cken­end­la­ge) kön­nen die Be­we­gun­gen eher an der Harn­bla­se zu spü­ren sein, bei der sel­te­nen Quer­la­ge links oder rechts am Bauch.

Häu­fi­ge Fra­gen:


Letzte Aktualisierung: 06.06.2016, BH
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