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Heb­am­men­tipp: Schei­den­pilz in der Schwan­ger­schaft

Schwangere unter der Dusche, hält sich den Babybauch
©
iStock
In Zusammenarbeit mit:
Schweizerischer Hebammenverband

Ver­än­der­tes Schei­den­mi­lieu


Schei­den­pilz (Soor) ist in der Schwan­ger­schaft lei­der ein häu­fi­ges Pro­blem. Auf­grund der Hor­mo­ne ver­än­dert sich das Schei­den­mi­lieu und be­güns­tigt so eine Pilz­in­fek­ti­on. Oft kön­nen auch eine vor­an­ge­gan­ge­ne An­ti­bio­ti­ka­the­ra­pie, Stress, eine An­ämie oder all­zu zu­cker­rei­che Er­näh­rung Grün­de da­für sein. So­bald Sie die ers­ten An­zei­chen, wie Juck­reiz, Rö­tung oder Bren­nen ver­spü­ren, soll­ten Sie Ih­ren Arzt oder Ihre Ärz­tin auf­su­chen.

So kön­nen Sie ei­nen Schei­den­pilz ver­hin­dern


Mit die­sen Mass­nah­men kön­nen Sie auch an­de­ren Schei­den­in­fek­tio­nen vor­beu­gen:

  • Ver­wen­den Sie kei­ne al­ka­li­schen Sei­fen.

  • Tra­gen Sie kei­ne syn­the­ti­sche Wä­sche, son­dern Un­ter­wä­sche aus Baum­wol­le.

  • Be­nut­zen Sie kei­ne Sli­pein­la­gen oder Bin­den, die aus Plas­tik her­ge­stellt sind und "ein tro­cke­nes Ge­fühl" ver­spre­chen. Die in den Bin­den häu­fig vor­han­de­nen Gel-Kü­gel­chen sau­gen alle Feuch­tig­keit auf und kön­nen so die Schei­de aus­trock­nen.

  • Wa­schen Sie sich im In­tim­be­reich bes­ser mit der Hand als mit dem Wasch­lap­pen, die­ser kann ein Pilz­herd sein. Al­ter­na­tiv kön­nen Sie ei­nen Wasch­hand­schuh aus Roh­sei­de ver­wen­den, die­se ha­ben eine an­ti­bak­te­ri­el­le Wir­kung.

  • Soll­te es wie­der­holt zu Pilz­be­fall kom­men, soll­te sich Ihr Part­ner eben­falls be­han­deln las­sen. 

Letzte Aktualisierung: 02.12.2021, KM

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