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Die all­jähr­li­che Heu­schnup­fen-Sai­son be­ginnt und ich bin schwan­ger! Wie kann ich die­se Zeit nur ohne Me­di­ka­men­te über­ste­hen? Oder ist Ho­möo­pa­thie die Lö­sung?

Wenn Sie mit ei­nem An­ti­hist­ami­ni­kum gute Er­fah­run­gen ge­macht ha­ben, dür­fen Sie auch in der Schwan­ger­schaft auf ei­nes der be­währ­ten Prä­pa­ra­te zu­rück­grei­fen. Ver­su­chen Sie es zu­nächst mit Spray oder Au­gen­trop­fen, dann ist die Wirk­stoff­men­ge, die über die Pla­zen­ta auf das Kind über­ge­hen könn­te, am ge­rings­ten. Hilft das nicht, sind auch Ta­blet­ten (Cle­mas­tin, Dime­tin­den, Do­xyl­amin, Ce­ti­ri­zin und Lo­ra­ta­din) er­laubt.

Lo­kal kön­nen Cro­mo­gly­cin­säu­re und Be­clo­me­tha­son ver­wen­det wer­den. Dazu lo­ka­le An­ti­hist­ami­ni­ka wie Azelas­tin, Le­co­ca­bas­tin, An­ta­zo­lin.

Ho­möo­pa­thisch heisst nicht au­to­ma­tisch „harm­los“. Eine Be­hand­lung mit ho­möo­pa­thi­schen Mit­teln muss grund­sätz­lich – und das gilt be­son­ders für Schwan­ge­re - aus­führ­lich mit ei­nem aus­ge­bil­de­ten Arzt oder Heil­prak­ti­ker be­spro­chen wer­den.

Letzte Aktualisierung: 23.10.2019, BH

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