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Ich bin To­xo­plas­mo­se-po­si­tiv. Muss ich mir dann kei­ne Sor­gen mehr ma­chen, wenn Fleisch nicht ganz durch­ge­bra­ten ist?

Vie­le Men­schen ha­ben be­reits eine To­xo­plas­mo­s­e­in­fek­ti­on durch­ge­macht, ha­ben An­ti­kör­per im Blut und gel­ten als im­mun. Sie er­kran­ken nicht ein zwei­tes Mal. Dies ist recht oft der Fall, wenn eine Kat­ze im Haus ist. Sie brau­chen dann im Um­gang mit Kat­zen bzw. Kat­zen­kot kei­ne Vor­sichts­mass­nah­men zu be­ach­ten.

An­ders sieht es bei ro­hem, nicht ganz durch­ge­gar­tem Fleisch aus: Ein Beef­steak Tar­ta­re oder ein noch et­was blu­ti­ges Steak ist wei­ter­hin ge­fähr­lich, denn es kann nicht nur To­xo­plas­mo­se-Er­re­ger, son­dern auch Sal­mo­nel­len ent­hal­ten. Und eine Sal­mo­nel­len­in­fek­ti­on scha­det in der Schwan­ger­schaft zwar nicht di­rekt dem Kind, wie z.B. die To­xo­plas­mo­se, aber kann bei schwe­rem Ver­lauf schon nur durch die Krank­heits­sym­pto­me (Er­bre­chen, Durch­fall, Kreis­lauf­pro­ble­me, Elek­tro­lyt­ver­lust) in­di­rekt Kom­pli­ka­tio­nen bei Schwan­ge­ren her­vor­ru­fen.

Grun­d­­sät­z­­lich ist die Ge­­fahr, sich über eine Haus­­ka­t­­ze mit To­xo­­plas­­mo­­se an­zu­­s­te­­cken, viel ge­­rin­ger als über Nah­­rungs­­­mit­­tel.

Letzte Aktualisierung: 01.10.2022, BH
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