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Schwangere hält sich den Rücken
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Lin­de­rung von Be­cken­schmer­zen


Be­cken- oder Un­ter­leibs­schmer­zen kön­nen bei Schwan­ge­ren un­ter­schied­li­che Ur­sa­chen ha­ben. Am An­fang der Schwan­ger­schaft sind es zie­hen­de Schmer­zen, ähn­lich Mens­be­schwer­den, ver­ur­sacht durch die sich deh­nen­den Mut­ter­bän­der (die Hal­te­bän­der der Ge­bär­mut­ter) im klei­nen Be­cken, vor al­lem bei ei­nem Ute­rus, der nach hin­ten ab­ge­knickt ist.

Eine Scham­bein­lo­cke­rung (Sym­phy­sen­lo­cke­rung oder Be­cken­ringlo­cke­rung) da­ge­gen ent­steht manch­mal bei ei­ner Ge­burt und macht dann Pro­ble­me in der nächs­ten Schwan­ger­schaft. Sie kann sel­te­ner aber auch schon in der spä­ten Schwan­ger­schaft auf­tre­ten und ver­ur­sacht star­ke, ei­nem Mus­kel­ka­ter äh­neln­de Schmer­zen bei je­der Be­we­gung, vor al­lem beim Ge­hen und Sit­zen.

Das kön­nen Sie selbst tun, um die Schmer­zen im Be­cken und am Scham­bein (Sym­phy­se) zu lin­dern:

  • Be­cken­bo­den­übun­gen neh­men et­was on der Be­las­tung des Be­ckens. Bei­spiel: Der Kat­zen­bu­ckel auf al­len Vie­ren.

  • Sprei­zen Sie Ihre Bei­ne nicht, wenn Ihr Rü­cken ent­spannt ist oder wenn Sie sich hin­le­gen.

  • Sei­en Sie vor­sich­tig, wenn Sie ins Auto oder aus dem Auto stei­gen, wenn Sie sich ins Bett oder die Ba­de­wan­ne le­gen. Bei sol­chen Be­we­gun­gen ist es sinn­voll, die Knie so hoch wie mög­lich zu zie­hen. Dann be­wegt sich Ihr Be­cken nicht.

  • Wenn Ih­nen eine Be­we­gung Schmer­zen be­rei­tet, dann ver­mei­den Sie die­se.

  • Ma­chen Sie re­gel­mäs­si­ge Pau­sen auf ei­nem gros­sen Gym­nas­tik­ball oder im Vier­füss­ler­stand. Dies nimmt das Ge­wicht Ih­res Ba­bys von Ih­rem Be­cken.

  • Ver­mei­den Sie schwe­res He­ben oder Schie­ben, z.B. von Ein­kaufs­wa­gen. 

  • Neh­men Sie beim Trep­pen­stei­gen eine Stu­fe nach der an­de­ren, mit ei­nem Bein nach dem an­de­ren.

  • Wär­me und Mas­sa­gen (z.B. mit ei­nem Igel­ball oder Ten­nis­ball) tun gut ge­gen die be­glei­ten­de Mus­kel­ver­span­nung.

  • Ent­las­tung kann schliess­lich auch ein spe­zi­el­les Stütz­mie­der brin­gen, das Ihr Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin ver­schrei­ben wird.

Letzte Aktualisierung: 26.04.2019, BH

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