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                              Zahnarzt kontrolliert die Zähne einer Frau

                              Zeit für den Zahn­arzt


                              Wenn Sie ei­nen Zahn­arzt­ter­min schon län­ger vor sich her­ge­scho­ben ha­ben, ist es in der Pla­nungs­pha­se Ih­rer Schwan­ger­schaft an der Zeit, not­wen­di­ge Be­hand­lun­gen in An­griff zu neh­men oder die Zäh­ne ein­fach ein­mal kon­trol­lie­ren zu las­sen. Zur aus­führ­li­chen zahn­me­di­zi­ni­schen Un­ter­su­chung ge­hö­ren auch Rönt­gen­bil­der, um mög­li­che Ver­än­de­run­gen im Kno­chen fest­zu­stel­len. Ins­be­son­de­re ent­zün­de­te Wur­zel­spit­zen (Par­odon­ti­tis api­ca­lis) oder ope­ra­tiv zu ent­fer­nen­de Weis­heits­zäh­ne wä­ren in der Schwan­ger­schaft über­flüs­si­ger Stress.

                              Zu emp­feh­len ist auch eine pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung bei Ih­rem Zahn­arzt. Es scheint zwar ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen Par­odon­ti­tis (Zahn­fleisch­ent­zün­dung) und Früh­ge­burt und nied­ri­gem Ge­burts­ge­wicht des Kin­des zu ge­ben, und schon be­stehen­de Zahn­fleisch­erkran­kun­gen kön­nen durch die Schwan­ger­schaft ver­schlim­mert wer­den, aber eine po­si­ti­ve Aus­wir­kung durch eine um­fas­sen­de zahn­ärzt­li­che Be­hand­lung konn­te bis­her nicht ein­deu­tig fest­ge­stellt wer­den.

                              Ein­deu­tig ist aber: Ste­hen auf­wän­di­ge Ein­grif­fe an, soll­ten Sie die­se am bes­ten hin­ter sich brin­gen, be­vor sich der Nach­wuchs an­kün­digt. Rönt­gen­un­ter­su­chun­gen (mit Blei­schür­ze) und Be­täu­bungs­sprit­zen sind in der Schwan­ger­schaft zwar nicht ver­bo­ten, soll­ten je­doch nur in Not­fäl­len durch­ge­führt wer­den. Auf je­den Fall gilt: Mit der ent­spre­chen­den zahn­me­di­zi­ni­schen Be­treu­ung in der Schwan­ger­schaft muss ein Kind nicht mehr wie frü­her „ei­nen Zopf und ei­nen Zahn kos­ten“. 

                              Der ver­mu­te­te Zu­sam­men­hang zwi­schen Amal­gam­fül­lun­gen (Queck­sil­ber-Be­las­tung) und Un­frucht­bar­keit ist in­zwi­schen in meh­re­ren wis­sen­schaft­li­chen Un­ter­su­chun­gen wi­der­legt wor­den. Es be­steht also kein Grund, vor ei­ner ge­plan­ten Schwan­ger­schaft Zahn­fül­lun­gen aus Amal­gam er­set­zen zu las­sen. Eine schäd­li­che Wir­kung auf das un­ge­bo­re­ne Kind konn­te eben­falls nicht nach­ge­wie­sen wer­den. 

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              9/21/2018
                              Mutter und Tochter am Zähneputzen

                              Zahn um Zahn

                              Was ist dran an der Re­dens­art „Je­des Kind kos­tet die Mut­ter ei­nen Zahn“? Nach Aus­wer­tung von Da­ten von mehr als 34.000 …
                              Letzte Aktualisierung: 12.08.2020, BH
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