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                              Frucht­bar­keits-Tees

                              Phy­to­hor­mo­ne sti­mu­lie­ren die Emp­fäng­nis­fä­hig­keit und kön­nen beim Schwang­erwer­den hel­fen

                              Frau bläst in eine Tasse
                              ©
                              GettyImages

                              Ab­war­ten und Tee­trin­ken – auch bei Kin­der­wunsch ist das nicht ver­kehrt. Denn be­stimm­te Kräu­ter, zum Tee auf­ge­brüht, kön­nen die Frucht­bar­keit bei Frau und Mann stei­gern und so hel­fen, schwan­ger zu wer­den. Das geht aber nicht von heu­te auf mor­gen. Die Wirk­stof­fe (z.B. die so­ge­nann­ten Phy­to­hor­mo­ne) in den Kräu­ter­tees brau­chen drei bis sechs Mo­na­te, um ihre Wir­kung zu ent­fal­ten.

                              Zu­dem ist die Wahl des rich­ti­gen Tees und ob Sie sich in der ers­ten oder zwei­ten Zy­klus­hälf­te be­fin­den, wich­tig.

                              In der ers­ten Zy­klus­hälf­te


                              Vom 1. Tag der Pe­ri­ode bis zum 14 Tag da­nach hel­fen fol­gen­de Tees bei der Ei­zell­rei­fung und Aus­lö­sung des Ei­sprungs:

                              • Frau­en­man­tel har­mo­ni­siert den Ös­tro­gen­haus­halt und för­dert die Ei­rei­fung bis zum Ei­sprung.

                              • Him­beer­blät­ter wir­ken hor­mon­re­gu­lie­rend und stär­ken die Ge­bär­mut­ter- und Be­cken­mus­ku­la­tur. Sie un­ter­stüt­zen den Auf­bau der Ge­bär­mut­ter­schleim­haut und wir­ken re­gu­lie­rend auf den Zy­klus. Die Blät­ter sind reich an Vit­ami­nen, Kal­zi­um und Ei­sen. 1,5 g fein zer­schnit­te­ne Him­beer­blät­ter mit heis­sem Was­ser über­gies­sen und 5 Mi­nu­ten zie­hen las­sen, täg­lich 2 Tas­sen trin­ken.

                              • Ba­si­li­kum-Tee regt die Keim­drü­sen an, för­dert den Ei­sprung und die Li­bi­do. Ent­we­der als Ge­würz ver­wen­den oder 25 g ge­trock­ne­te bzw. 50 g fri­sche Ba­si­li­kum-Blät­ter mit ei­nem Li­ter heis­sem Was­ser über­gies­sen und 10 Mi­nu­ten zie­hen las­sen.

                              • Ros­ma­rin regt die Keim­drü­sen­tä­tig­keit an, för­dert den Ei­sprung, wirkt sich po­si­tiv auf die Le­ber und die Stim­mung aus. Ent­we­der als Ge­würz ver­wen­den oder 25 g ge­trock­ne­te oder 50 g fri­sche Ros­ma­rin-Blät­ter mit ei­nem Li­ter heis­sem Was­ser über­gies­sen und 10 Mi­nu­ten zie­hen las­sen, über den Tag ver­teilt trin­ken.

                              • Bei­fuss regt die Ös­tro­gen- und Ges­ta­gen­pro­duk­ti­on an, för­dert den Ei­sprung und die Ent­gif­tung. Ent­we­der als Ge­würz ver­wen­den oder 25 g ge­trock­ne­te oder 50 g fri­sche Bei­fuss-Blät­ter mit ei­nem Li­ter heis­sem Was­ser über­gies­sen und 10 Mi­nu­ten zie­hen las­sen, über den Tag ver­teilt trin­ken.

                              • Stor­chen­schna­bel (Ru­prechts­kraut) wächst wild im Wald und kann als Tee oder Wein ge­nos­sen wer­den. Wein: Die fri­schen, ge­rei­nig­ten Blü­ten mit et­was Weiss­wein und Ho­nig auf­ko­chen, in eine Fla­sche mit Schraub­ver­schluss ab­fül­len und je­den Abend ein klei­nes Glas trin­ken. Tee: 1 EL mit 1/2 l Was­ser kalt auf­set­zen, ko­chen und zie­hen las­sen, 2 - 3 Tas­sen täg­lich zwi­schen den Mahl­zei­ten trin­ken.

                              Re­zept

                              Zy­klus­tee-Mi­schung für die ers­te Zy­klus­hälf­te

                              • 20 g Frauenmantel
                              • 10 g Himbeerblätter
                              • 10 g Basilikum
                              • 10 g Rosmarin
                              • 20 g Eisenkraut
                              • 20 g Holunderblüten

                              In einer Schüssel mischen und in einer luftdichten Dose aufbewahren. Den Tee jeden Tag frisch zubereiten (1 TL pro Tasse 10 Minuten bedeckt ziehen lassen) und bis zum Eisprung drei Tassen Tee täglich trinken.

                              In der zwei­ten Zy­klus­hälf­te


                              Vom 15. Tag bis zur nächs­ten Mo­nats­blu­tung un­ter­stüt­zen fol­gen­de Kräu­ter die Ein­nis­tung und Er­hal­tung der Schwan­ger­schaft (Gelb­kör­per­bil­dung):

                              • Frau­en­man­tel und Mönchs­pfef­fer re­gen die Gelb­kör­per­hor­mon­bil­dung (Pro­ges­te­ron) an und för­dert so die Ein­nis­tung der Ei­zel­le. 1-2 g Frau­en­man­tel oder Mönchs­pfef­fer­früch­te mit heis­sem Was­ser über­gies­sen und 10 Mi­nu­ten zie­hen las­sen, täg­lich 1-2 Tas­sen Tee trin­ken.

                              Re­zept

                              Zy­klus­tee-Mi­schung für die zwei­te Zy­klus­hälf­te

                              • 20 g Frauenmantel
                              • 20 g Mönchspfefferfrüchte
                              • 20 g Schafgarbe
                              • 10 g Melisse
                              • 10 g Lavendel
                              • 10 g Brennnesselblätter
                              • 10 g Rosenblätter

                              Alle Kräuter in einer Schüssel mischen und in einer luftdichten Dose aufbewahren. Den Tee jeden Tag frisch zubereiten (1 TL pro Tasse 10 Minuten bedeckt ziehen lassen) und bis zum Zyklusende drei Tassen Tee täglich trinken.

                              Vor­sicht bei die­sen Tees!


                              Kräu­ter und Tee­sor­ten, die Sie mei­den soll­ten, wenn Sie schwan­ger wer­den möch­ten:

                              • Frau­en­wur­zel

                              • Fen­chel

                              • Kat­zen­min­ze

                              • Sal­bei

                              • Klet­te

                              • Sel­le­rie­sa­men

                              • Sen­nes­blät­ter

                              • Wa­chol­der

                              • Zimt

                              Aus der For­schung


                              Letzte Aktualisierung: 14.01.2022, BH/AS

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                              8/30/2022
                              Kleines Kind betrachtet einen Pilz

                              Ra­dio­ak­ti­ve Pil­ze

                              Die Pilz­sai­son hat be­gon­nen, die Samm­ler strö­men aus. Doch in un­se­rem Nach­bar­land Deutsch­land wird ge­warnt: Wild­wach­sen…

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