Anzeige
Mädchen versucht ein gesichertes Fenster zu öffnen
©
iStock

Un­fall­ver­hü­tung bei Klein­kin­dern


Auch wenn es nie mög­lich sein wird, Kin­der vor je­der Ge­fähr­dung zu schüt­zen, lässt sich durch das Be­wusst­ma­chen und Vor­aus­se­hen von Ge­fah­ren in vie­len Fäl­len grös­se­res Un­glück ver­hü­ten. In­dem Sie Ih­rem Kind von klein auf vor­le­ben, sich ge­fah­ren­ge­recht zu ver­hal­ten, lernt es ein­fa­cher, Ge­fah­ren zu er­ken­nen und ver­ste­hen, wie es sich da­vor schüt­zen kann. Sei­en Sie also ein Vor­bild und über­le­gen Sie es sich zwei­mal, ob Sie zum Bei­spiel mit Ih­rem Klein­kind wirk­lich dort eine Stras­se über­que­ren soll­ten, wo kein Ze­bra­strei­fen mar­kiert ist.

Ge­fah­ren­quel­len


Wenn ein Kind mit zu­neh­men­dem Al­ter an Selb­stän­dig­keit ge­winnt und sei­nen Le­bens­raum all­mäh­lich er­wei­tert, nimmt das Un­fall­ri­si­ko zwangs­läu­fig zu. Die Un­fall­sta­tis­tik zeigt, dass klei­ne Kin­der haupt­säch­lich von fol­gen­den Ge­fah­ren be­droht sind: Er­trin­ken, Stür­ze auf Trep­pen und Bal­ko­nen, Ver­gif­tun­gen, Ver­brü­hun­gen und Ver­bren­nun­gen, Er­sti­cken, Elek­tro-Un­fäl­le und Un­fäl­le im Zu­sam­men­hang mit dem Stras­sen­ver­kehr.

Ge­wis­se Ri­si­ken kön­nen Sie ganz ein­fach mi­ni­mie­ren, in­dem Sie zum Bei­spiel:

  • Ge­fähr­li­che Ge­gen­stän­de aus der Reich­wei­te der Kin­der ent­fer­nen.

  • Mö­be­lecken und -kan­ten ab­de­cken.

  • Ge­fah­ren­quel­len zum Bei­spiel durch An­brin­gen ei­nes Herd­schut­zes oder ei­ner Steck­do­sen­si­che­rung eli­mi­nie­ren.

  • Un­be­nutz­te Ver­län­ge­rungs­ka­bel weg­räu­men.

  • Trep­pen und Fens­ter si­chern.

  • Rei­ni­gungs­mit­tel und Me­di­ka­men­te in ei­nem ver­schlos­se­nen Schrank auf­be­wah­ren

  • Ihre Kin­der in der Nähe von Was­ser nie aus den Au­gen las­sen, auch nicht in der Ba­de­wan­ne.

Ler­nen, Ge­fah­ren zu er­ken­nen


Erst mit un­ge­fähr sechs Jah­ren kann ein Kind eine aku­te Gefahr rich­tig ein­schät­zen. Mit zehn Jah­ren sind sie dann fä­hig, für mög­li­che Ge­fah­ren selb­stän­dig Schutz­maß­nah­men zu er­grei­fen. In­dem Sie Ihr Kind un­ter An­lei­tung und Über­wa­chung ei­ge­ne Er­fah­run­gen sam­meln las­sen, för­dern Sie sei­ne Selb­stän­dig­keit und Ei­gen­ver­ant­wor­tung. Mit die­sem Rüst­zeug ist es zu­neh­mend in der Lage, die Ge­fah­ren und Ri­si­ken zu er­ken­nen und ent­spre­chend zu han­deln.

Die Be­ra­tungs­stel­le für Un­fall­ver­hü­tung setzt sich im öf­fent­li­chen Auf­trag für die Si­cher­heit ein. Als Schwei­zer Kom­pe­tenz­zen­trum für Un­fall­prä­ven­ti­on forscht sie in den Be­rei­chen Stras­sen­ver­kehr, Sport so­wie Haus und Frei­zeit. Sie fasst aus­ser­dem in zwölf far­bi­gen Bro­schü­ren und Bil­der­bü­cher in Halb­jah­res­schrit­ten die wich­tigs­ten Si­cher­heits­tipps für Kin­der bis sechs Jah­re zu­sam­men. Vi­de­os er­gän­zen die Bro­schü­ren und zei­gen an­schau­lich und leicht ver­ständ­lich, wor­auf El­tern ach­ten soll­ten. Sie sind be­reits seit sechs Mo­na­ten El­tern und ha­ben OU­UPS! noch nicht er­hal­ten? Dann kön­nen Sie hier OU­UPS! kos­ten­los abon­nie­ren.

kurz&bündigkurz&bündig
1/23/2021
Ouups BfU

Ou­ups!

Die Be­ra­tungs­stel­le für Un­fall­ver­hü­tung (BfU) hat ihr In­for­ma­ti­ons­ma­te­ri­al zu Kin­der­un­fall­ge­fah­ren grund­le­gend neu …
kurz&bündigkurz&bündig
11/10/2017
Kind vor einer brennenden Kerze

Feu­er un­term Dach

Mit der wach­sen­den An­zahl tech­ni­scher Ge­rä­te, Ak­kus und Bat­te­ri­en, Licht­quel­len und Plas­tik­tei­len wächst das …
kurz&bündigkurz&bündig
10/30/2017
Mutter mit Natel auf dem Spielplatz

Smart­pho­ne-Mami

Zwi­schen 2008 und 2015 hat sich die Zahl der Spiel­plat­zun­fäl­le bei un­ter Fünf­jäh­ri­gen in Ös­ter­reich ver­drei­facht. Eine …
kurz&bündigkurz&bündig
10/2/2017
Mutter und Kind rutschen auf der Rutschbahn

Nicht auf dem Schoss

Ei­gent­lich will man sein Kind nur schüt­zen: Wenn El­tern mit ih­rem Nach­wuchs zu­sam­men auf die Rut­sche ge­hen, be­wir­ken …
Letzte Aktualisierung: 26.02.2021, PvE / BH
Anzeige
Anzeige