Anzeige
Reisapotheke
©
GettyImages

Die Rei­se­apo­the­ke für die gan­ze Fa­mi­lie


Egal wo­hin und mit wel­chem Trans­port­mit­tel Sie ver­rei­sen - ein paar Din­ge soll­ten Fa­mi­li­en mit klei­nen Kin­dern un­be­dingt im Ge­päck ha­ben, um die Fe­ri­en­zeit ohne Be­schwer­den zu ge­nies­sen. Es gilt zu be­rück­sich­ti­gen, wo die Rei­se hin­führt:

Prak­tisch auf ei­nen Blick

Wich­ti­ge Check­lis­ten

  • Notfallnummer
  • Erste Hilfe
  • Hausapotheke
  • Reiseapotheke
  • Homöopathische Hausapotheke
  • Reisen in der Schwangerschaft
  • Reisen mit dem Baby im Sommer
  • Reisen mit dem Baby im Winter
  • Alle Prä­pa­ra­te, die ein Fa­mi­li­en­mit­glied in Not­fäl­len braucht. Das kann z.B. ein Me­di­ka­men­ten­set (Cor­ti­son und An­ti­all­er­gi­kum) ge­gen eine In­sek­ten­gift­all­er­gie oder eine an­de­re all­er­gi­sche Er­kran­kung sein, In­su­lin-Sprit­zen oder Mit­tel ge­gen Rei­se­ü­bel­keit sein. Auf Flü­gen soll­ten sol­che Me­di­ka­men­te in das Hand­ge­päck.

  • Grund­sätz­lich alle Me­di­ka­men­te, die re­gel­mäs­sig ein­ge­nom­men wer­den müs­sen. Pa­cken Sie aus­rei­chend Vor­rat ein und ge­ben Sie auch hier eine Not­ra­ti­on ins Hand­ge­päck: Dann sind Sie auf der si­che­ren Sei­te, falls Ihr Ge­päck ver­zö­gert ein­tref­fen soll­te.

  • Al­len­falls All­er­gie- und Me­di­ka­men­ten­pass

  • Als viel­sei­ti­ge Lö­sung ohne Ri­si­ken und Ne­ben­wir­kun­gen be­währt sich auch eine ho­möo­pa­thi­sche Rei­se­apo­the­ke mit ei­nem klei­nen Rat­ge­ber

Hier eine Check­lis­te für die Reisapo­the­ke:


  • Mit­tel ge­gen In­sek­ten­sti­che

  • Al­ters­ge­rech­te In­sek­ten­schutz­mit­tel

  • Al­ters­ge­rech­tes Ze­cken­schutz­mit­tel

  • Mit­tel ge­gen All­er­gie (An­ti­all­er­gi­cum, Glo­bu­li, In­sek­ten­stich­not­fall­set)

  • Mit­tel ge­gen Fie­ber (Glo­bu­li oder Par­acet­amol in Saft­form oder bei mil­den Tem­pe­ra­tu­ren Zäpf­chen)

  • Mit­tel ge­gen Rei­se­krank­heit (Glo­bu­li , Zäpf­chen für klei­ne­re Kin­der oder bei Rei­sen in heis­se Re­gio­nen und für grös­se­re Kin­der Dra­gées oder Kau­gum­mi oder Kap­seln mit Ing­wer)

  • Des­in­fek­ti­ons­mit­tel (mög­lichst nicht bren­nend ohne Al­ko­hol)

  • Desin­zie­ren­de Wund­creme oder -gel

  • Pflas­ter (haut­freund­lich)

  • Bla­sen­pflas­ter

  • Sal­be ge­gen Ver­stau­chun­gen oder Mus­kel­be­schwer­den

  • Ver­bands­ma­te­ri­al (elas­ti­sche Bin­de, Ga­ze­kom­pres­sen, haf­ten­de Ga­ze­bin­den, Ste­ris­trip)

  • Sche­re und Pin­zet­te

  • Zu­sätz­lich Sche­re, Ze­cken­zan­ge im Som­mer

  • Son­nen­schutz­mit­tel mit ho­hem Licht­schutz­fak­tor

  • Après Soleil

  • Fie­ber­ther­mo­me­ter und al­ters­ge­rech­te Prä­pa­ra­te ge­gen Schmer­zen und Fie­ber, z.B. Par­acet­amol oder Glo­bu­li ge­gen Fie­ber. Be­spre­chen Sie die Aus­wahl mit Ih­rem Kin­der­arzt. Fie­ber-Zäpf­chen eig­nen sich zur Mit­nah­me bei Rei­sen in den Sü­den we­ni­ger, da sie leicht schmel­zen und dann nicht mehr so gut ver­wen­det wer­den kön­nen. Bes­ser ge­eig­net ist ein Fie­ber­si­rup.

  • Ab­schwel­len­de Na­sen­trop­fen bei Flug­rei­sen sor­gen (vor Start und Lan­dung ge­ge­ben) da­für, dass ein Druck­aus­gleich im Mit­tel­ohr ent­steht - an­dern­falls kann es schlim­me Oh­ren­schmer­zen, be­son­ders bei leicht ver­schnupf­ten Kin­dern, ge­ben.

  • Koch­salz-Lö­sun­gen aus der Apo­the­ke be­feuch­ten die Schleim­häu­te in der Nase an und sind auch hilf­reich bei Au­gen­ent­zün­dun­gen

  • Elek­tro­ly­te in Pul­ver- oder Ta­blet­ten­form sind hilf­reich, falls das Kind Durch­fall hat oder er­bricht. Der Salz- und Mi­ne­ral­stoff­ver­lust kann so schnell aus­ge­gli­chen wer­den. Sie schmeckt lei­der nicht sehr gut. Ein Trick: Gut ge­kühlt oder ein­ge­fro­ren als Eis­lut­scher ge­ben. Un­ter das Lieb­lings­ge­tränk ge­mischt wird die Lö­sung auch eher ak­zep­tiert. Even­tu­ell Koh­leta­blet­te um den Durch­fall zu stop­fen.

  • Im Win­ter Me­di­ka­men­te ge­gen Hus­ten und Schnup­fen

  • Ev. Zahn­auf­be­wah­rungs­box (Dento­safe) bei Zahn­un­fall: Ein blei­ben­der Zahn soll­te im Mund (Vor­sicht vor Ver­schlu­cken!) oder in kal­ter UHT-Milch trans­por­tiert wer­den. Al­len­falls den aus­ge­schla­ge­nen Zahn auch in ei­nem sau­be­ren Ge­fäss in phy­sio­lo­gi­scher Koch­salz­lö­sung ge­ben. Das ver­zö­gert sein Ab­ster­ben und er kann mög­li­cher­wei­se wie­der an­wach­sen, wenn er beim Zahn­arzt schnell ein­ge­pflanzt wird.

kurz&bündigkurz&bündig
9/10/2016
Baby im Reisekoffer und Strohhut

Ur­laubs­imp­fun­gen

Schon bei der Aus­wahl des Rei­se­ziels soll­te man die Be­dürf­nis­se von Kin­dern be­ach­ten. Für Klein­kin­der sind Län­der mit …
Letzte Aktualisierung: 27.07.2020, AS
Anzeige
Anzeige