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                              Win­ter­spa­zier­gang

                              Winterspaziergang

                              Ge­gen Win­ter­blues und läs­ti­ge Speck­rol­len: ein Win­ter­spa­zier­gang


                              Win­ter­ta­ge sind kurz und im Un­ter­land oft grau. Mor­gens will die Son­ne gar nicht rich­tig er­schei­nen, und beim Zvie­ri be­ginnt be­reits die stock­dunk­le Nacht. Un­ser Kör­per stellt sich be­reits auf die Nacht ein und bil­det das schläf­rig ma­chen­de Me­la­to­nin. Die Ge­dan­ken wer­den schwer und las­sen uns me­lan­cho­lisch wer­den. Ger­ne igeln wir uns ein und wer­den zum trä­gen Stu­ben­ho­cker. Klamm­heim­lich fut­tern sich da Pfun­de an. Das muss nicht sein: Die­ses Jahr tun Sie was da­ge­gen! 

                              Je­den Tag, ob es stürmt oder schneit, ge­hen Sie raus mit Kind und Ke­gel, warm ein­ge­mum­melt, am bes­ten bei Ta­ges­licht. Min­des­tens eine hal­be Stun­de an der fri­schen Luft spa­zie­ren und et­was UV-Licht tan­ken. UV-Licht, auch bei be­deck­tem Him­mel wirk­sam, und Be­we­gung he­ben die Lau­ne an. Wer sich bei Ei­ses­käl­te ein bis zwei Stun­den im Frei­en auf­hält, ver­braucht pro Tag bis zu 600 Ka­lo­ri­en mehr als an war­men Ta­gen. Es muss nicht ein lan­ger Wald­spa­zier­gang sein. Ein Spa­zier­gang durch das Quar­tier, viel­leicht mal auch abends mit Weih­nachts­be­leuch­tung, Weih­nachts­fens­ter im Dorf be­stau­nen, ein Ab­ste­cher zum Weih­nachts­markt oder ein Spa­zier­gang beim Was­ser (Fluss, Bach, See) und Tie­re be­ob­ach­ten. Wenn ge­nü­gend Zeit da ist, et­was in die Höhe fah­ren und ohne Ne­bel die Win­ter­land­schaft ein­fach ge­nies­sen. 

                              Auf dem Weg zur Ar­beit mal eine Hal­te­stel­le frü­her aus­stei­gen, zu Fuss nach Hau­se lau­fen und sich im­mer da­bei selbst et­was lo­ben, weil Sie so rich­tig eine Klei­nig­keit für Ihre Ge­sund­heit ge­tan ha­ben.

                              Zu­hau­se dann noch ei­nen ei­nen war­men Tee, eine heis­se Schog­gi- oder Kur­ku­ma­milch ge­nies­sen und sich woh­lig auf­wär­men.

                              Sind die Füs­se im­mer noch kalt, hilft ein wohl­tu­en­des, wär­men­des Fuss­bad und et­was Fuss­gym­nas­tik. Das macht nicht nur müde Füs­se mun­ter.

                              Und wer weiss, viel­leicht hat die Fa­mi­lie dann noch Lust, da­nach et­was Weih­nachts­ge­schen­ke zu bas­teln, Gutzis zu ba­cken oder sich ein­fach auf dem Sofa eine schö­ne Weih­nachts­ge­schich­te an­zu­hö­ren.

                              Aus­klin­gen lässt sich der Abend mit ei­nem fei­nen vor­weih­nacht­li­chen Es­sen für alle Sin­ne: Fei­ne rote Brat­äp­fel, die nach Zimt rie­chen.

                              So ver­geht ein Win­ter­tag mit viel Le­bens­freu­de, regt alle Sin­ne an und ge­sund ist es erst noch: Sind das nicht schö­ne Aus­sich­ten?

                              Letzte Aktualisierung: 19.12.2021, AS

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