Schwangere schminkt sich
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Make-up in der Schwangerschaft

Grundsätzlich ist gegen alle Arten von Make-up in der Schwangerschaft nichts einzuwenden. Auch im Gebärsaal ist Make-up nicht verboten. Eine wasserfeste Mascara, eine getönte Tagescreme, Lippenpflegestift, Rouge oder ein Bräunungspuder bringen Frische ins Gesicht und machen sich auch auf den ersten Fotos gut. Sehr wahrscheinlich werden Sie das Make-up nach der Geburt aber etwas auffrischen müssen.

Wenn sich bei Ihnen Pigmentflecken im Gesicht gebildet haben und diese Sie stören, können Sie auf abdeckende Produkte wie Abdeckstift, Concealer, deckendes Make-up oder Camouflage zurückgreifen. Unser Tipp: Nicht den hellsten Ton wählen, der dunkle Pigmentflecken grau aussehen lässt und sie so noch mehr hervorhebt. Ein Ton zwischen hellster und dunkelster Hautfarbe gleicht geschickter aus.

Permanent Make-up

Dabei handelt es sich um eine Tätowierung – und wie sich die in die Haut eingebrachte Farbe auf das ungeborene Kind auswirkt, ist noch nicht abschliessend untersucht. Seriöse Kosmetikstudios würden deshalb eine Permanent-Make-up-Behandlung  bei Schwangeren gar nicht durchführen. Dies auch, weil die Lokalanästhetika – wenn auch nur in geringer Dosierung – in den Blutkreislauf gelangen. An den Augenbrauen kann zwar auch ohne Betäubung gearbeitet werden (Microblading), aber auch hier sollten Sie sicherheitshalber darauf verzichten.

Und die Wimpern?

Eine Wimpernverlängerung mit Extensions ist nicht schädlich für das ungeborene Kind. Allerdings kann sich die Geschwindigkeit des Wimpernwechsels durch die Schwangerschaftshormone ändern, was möglicherweise zum Ausfall der eigenen Wimpern führt. Seriöse Kosmetikstudios klären Sie über dieses Risiko vorher auf. Eine Wimpernwelle (Wimpernlifting, Wimpernlaminierung) sollte in der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden.

Letzte Aktualisierung : 16-04-21, BH

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