Die Hebamme

Die Hebamme

Die Hebammentätigkeit umfasst mehr als nur die Geburt begleiten. Sie ist eine Fachfrau für alle Belange der Frauen.

  • Aufklärung, 
  • Kurswesen (MFM-Projekt, Geburtsvorbereitung an Land und im Wasser, Yoga, Pilates, Entspannung, Hypnobirthing, Rückbildung, Beckenboden, Tragtuch, Walking mit Baby, Wechseljahre)
  • Schwangerschaftskontrollen,
  • Geburtsbegleitung,
  • Wochenbettbetreuung,
  • Stillberatung,
  • Familienplanung,
  • komplementärmedizinische Betreuung,
  • Säuglingspflege (Bébébaden, Bébémassage. etc.).

Die Hebamme ist das Verbindungsglied zwischen Frau, Partner, Kind, Arzt und weiteren beteiligten Personen. 

Oft haben Hebammen zusätzliche Ausbilungen, wie Sexualpädagogik, Psychologie, Komplementärmedizin (Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur, Fussreflexzonentherapie, Aromatherapie, Craniosakraltherapie, Ostheopathie, diverse Massagen etc.) die sie in der Familienplanung, Schwangerschaftsbegleitung, während der Geburt oder der Zeit danach hilfreich einsetzen können.

Auch nach der Geburt ist die Hebamme für Sie eine wichtige Bezugsperson: Sie betreut Sie im Wochenbett. Das kann im Spital sein, im Geburtshaus oder bei Hausbesuchen bei Ihnen zu Hause.

Weitere interessante Informationen über das Hebammenwesen in der Schweiz finden Sie unter www.hebamme.ch.


Wissen

Hebamme erhält alternativen Nobelpreis 2011


Newsticker

Babyboom intern | 01.06.2018

Der Gebärsaal der Helios-Klinik in Überlingen/Bodensee bleibt für mehrere Wochen - voraussichtlich bis Juli - geschlossen, weil drei der acht Hebammen Kinder erwarten und eine Hebamme wegen Krankheit ausfällt. Eine sichere Versorgung von Mutter und Kind sei dadurch nicht rund um die Uhr zu gewährleisten, sagte die Klinikleitung. Sobald die Schwangerschaft bekannt wird, gilt in Baden-Württemberg ein Beschäftigungsverbot für Hebammen. Rund 40 Frauen, die sich für diesen Zeitraum bereits zur Geburt angemeldet hatten, wurden persönlich und zusätzlich per Brief informiert. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) beklagt seit langem, dass Schwangere in Deutschland kaum noch eine Hebamme zur Betreuung finden, was nicht zuletzt an der schlechten Bezahlung, Arbeitsbelastung und hohen Haftpflichtprämien liegen soll.

Hebammenbetreuung | 15.03.2017

Seit dem 1.1.2017 haben schwangere Frauen in der Schweiz die Wahl, sich primär von einem Arzt oder einer Hebamme betreuen zu lassen. In beiden Fällen übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) insgesamt sieben Kontrolluntersuchungen. Neben frei praktizierenden Hebammen, die Frauen zu Hause oder in einer eigenen Praxis betreuen, bieten auch einige Spitäler Hebammensprechstunden für gesunde Frauen mit einem normalen Schwangerschaftsverlauf an. Eine Umfrage des Schweizerischen Hebammenverbandes ergab, dass 7% der Frauen sich in der ersten Schwangerschaft hauptsächlich von einer Hebamme betreuen lassen. Beim zweiten Kind sind es bereits 11%, ab dem dritten Kind 21%. Von den ärztlich betreuten Frauen könnten sich 54% vorstellen, zum Hebammenmodell zu wechseln. Frauen mit Risikoschwangerschaften müssen von einem Arzt/einer Ärztin betreut werden. Die neue Regelung sieht auch vor, dass Gynäkologen/-innen schon in der Schwangerschaft für ein Beratungsgespräch zur Hebamme schicken.

Letzte Aktualisierung : 04.2018, swissmom-Hebammenteam

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