Partner begleitet die Schwangere durchs Spital
Geburtsvorbereitung | Schwangerschaft | Geburt

Der Eintritt ins Spital

Jedes Spital hat eine eigene Routine für Frauen, die vor der Geburt stehen, meistens aber werden nach der Aufnahme zunächst einige Untersuchungen vorgenommen. Bei Ihrer Ankunft wird sich eine Hebamme um Sie kümmern. Vielleicht haben Sie sie schon während der Informationsabende kennen gelernt. In einem Spital mit Belegabteilung wird Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin oder Ihrte Beleghebamme von Ihrer Ankunft informiert. Bis er oder sie selbst eintrifft, werden Sie von einer der Spitalhebammen untersucht und betreut.

Fragen und Untersuchungen

Ihre Hebamme oder der Frauenarzt, Ihre Frauenärztin wird Ihnen dann einige Fragen über den Verlauf der Schwangerschaft stellen.

  • Ist schon Fruchtwasser abgegangen (Blasensprung)?
  • Wie sind die Wehen, also Beginn, Häufigkeit und Dauer sowie die Art des Schmerzes?

Oft wird mittels eines Herztonwehenschreibers (CTG) die Wehentätigkeit über 30 Minuten gemessen.

Häufige Frage zum Thema

Bisher wurde angenommen, dass stark kurzsichtige Frauen durch den starken Druck beim Pressen unter der Geburt ein erhöhtes Risiko für Netzhautablösungen haben. Aufgrund dieser Annahme wurde häufig von vornherein ein Kaiserschnitt durchgeführt. Eine Berliner Studie aus dem Jahr 1999 konnte dies...

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Ihre Wünsche

Spätestens jetzt haben Sie auch Gelegenheit, Ihre persönlichen Vorstellungen zum Ablauf der Geburt (Geburtsplan) zu besprechen, z.B. ob und wie Sie per CTG überwacht werden wollen (periodisch oder kontinuierlich), welche Methode der Schmerzlinderung Sie anstreben und wie lange Sie im Spital bleiben wollen.

Bleiben Sie trotzdem flexibel: Nicht immer kann alles nach Wunsch laufen. Ihre Gesundheit und das Wohl Ihres Babys haben höchste Priorität, aber natürlich wird man Sie und den werdenden Vater immer in Entscheidungen einbeziehen. Vielleicht möchten Sie nach einer ambulant geplanten Geburt auch noch lieber etwas länger bleiben – oder aber es geht Ihnen so gut, dass Sie schneller als geplant wieder nach Hause zurückkehren wollen.

Ein Einlauf oder die Rasur der Schamhaare vor der Geburt sind heutzutage kaum mehr üblich. Aber oft wird ein Entspannungsbad angeboten. 

Newsticker

Sauerstoff zum Leben | 28.03.2021

Genug Sauerstoff ist für die ungestörte Entwicklung des Ungeborenen Voraussetzung. In den letzten Monaten der Schwangerschaft hat das Baby einen besonders hohen Bedarf. Ein Mangel kann sich schon nach kurzer Zeit ungünstig auswirken. „Man kann eine bedrohliche Situation mit einem einfachen Gerät, dem CTG, frühzeitig erkennen“, betont Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte in Deutschland. Wenn eine Schwangere in den letzten Wochen Wehen hat, ist der Blutzufluss kurzfristig eingeschränkt, die Anzahl der Herzschläge des Babys sollten sich aber nicht verändern. Fällt die Herzfrequenz während einer Wehe ab und erholt sich erst nach und nach, ist das ein Hinweis auf Sauerstoffmangel. Eine baldige Geburtseinleitung könnte sinnvoll sein, denn dann ist das Kind von der mütterlichen Versorgung unabhängig. Auch unter der Geburt wird durch die Cardiotocographie eine Sauerstoffmangel-Situation frühzeitig erkannt. Der damit verbundene Pulsed-wave Doppler-Ultraschall erzeugt harmlose Ultraschallwellen mit sehr geringer Energie, die für das Baby kein Risiko darstellen.

Newsticker

„Wie bringen Sie Ihr Kind zur Welt?“ Die „gynécologie suisse“ – der Verband der Schweizer Gynäkologen und Geburtshelfer - hat aktuelle fachliche und wissenschaftliche Informationen rund um das Thema der Geburt zusammengestellt, die als pdf gratis heruntergeladen werden können: „Wie bringen Sie Ihr Kind zur Welt?“. Sie sollten damit schon in der Schwangerschaft umfassend informiert werden, um aufgeklärte und persönliche Entscheidungen für sich und Ihr Kind treffen zu können. Die Broschüre soll helfen, angstfrei an das Ereignis der Geburt heranzugehen und Ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche einzubringen. Dazu gehört auch, auf welche Art Ihr Kind zur Welt kommen soll (natürliche Geburt oder Kaiserschnitt) und wo Sie gebären wollen. (swissmom Newsticker, 20.8.14).

Letzte Aktualisierung : 27-12-20, BH / ET / swissmom-Hebammenteam

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