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                              Mutter schnallt Baby im Babysitz an

                              Si­cher­heit im Auto


                              Im­mer wie­der sieht man Bil­der von un­ge­si­cher­ten Kin­dern im Auto. Doch die Sta­tis­tik be­weist: Kin­der sind im Auto be­son­ders ge­fähr­det. Es ver­un­glü­cken weit mehr Kin­der im Auto als zu Fuss oder mit dem Velo. Und das Ri­si­ko ei­ner schwe­ren oder töd­li­chen Ver­let­zung ist für nicht an­ge­gur­te­te Kin­der sie­ben­mal hö­her als für an­ge­gur­te­te.

                              TCS Kin­der­sitz Test

                              Die Ergebnisse des TCS-Tests "Auto-Kindersitze" 2018 finden Sie hier.

                              Das detaillierte Informationsblatt „Auto-Kindersitze“ kann gratis beim Touring Club Schweiz unter der Tel.-Nr. 0844 888 111 oder unter www.tcs.ch sowie im Internet-Shop der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) in Bern (via Bestellnummer 9433 suchen oder direkt auf der Kindersitz-Seite) bestellt werden.

                              Ge­setz­li­che Richt­li­ni­en


                              Des­halb be­steht seit dem 1.4.2010 die Kin­der­si­che­rungs­pflicht im Auto. Kin­der bis 12 Jah­re oder 150 cm soll­ten in ge­si­cher­ten Kin­der­sit­zen, d.h. in ei­ner ECE-ge­prüf­ten und vom TCS und der bfu emp­foh­le­nen Kin­der­rück­hal­te­vor­rich­tung (oran­ge Eti­ket­te nach dem Re­gle­ment ECE R 44.03 resp. 44.04 oder ECE R129) sit­zen, idea­ler­wei­se auf dem Rück­sitz.

                              Seit dem 1.1.2014 gilt der Si­cher­heits­stan­dard ECE R129 ( ECE R44 ist aber nach wie vor zu­ge­las­sen). Falls Sie sich für ei­nen Kin­der­sitz die­ser ak­tu­el­len Zu­las­sung ent­schei­den, soll­ten Sie un­be­dingt dar­auf ach­ten, dass Ihr Fahr­zeug auf der Ty­pen­lis­te des Kin­der­sit­zes frei­ge­ge­ben ist. Nach der neu­en Vor­schrift dür­fen Sie auch nur so vie­le Per­so­nen an­ge­gur­tet mit­fah­ren las­sen, wie dies im Fahr­zeug­aus­weis fest­ge­hal­ten ist. 

                              Das Baby fährt rück­wärts am si­chers­ten


                              Die­se Vor­schrift gilt be­reits dann, wenn Sie mit Ih­rem Neu­ge­bo­re­nen von der Kli­nik nach Hau­se fah­ren. In den ers­ten Le­bens­mo­na­ten sind Kin­der am bes­ten in so­ge­nann­ten Ba­by­scha­len auf­ge­ho­ben, die ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung auf dem Bei­fah­rer- oder Rück­sitz ein­ge­baut wer­den. Be­son­ders im Fall ei­nes Fron­tal­auf­pralls ist Ihr Kind im so­ge­nann­ten Re­boar­der am bes­ten ge­schützt. Ver­fügt Ihr Fahr­zeug über ei­nen Bei­fah­rer­air­bag, soll­ten Sie Ihr Kind un­be­dingt auf dem Rück­sitz si­chern. Mit dem neu­en ECE R129 Stan­dard ist es Pflicht, den Kin­der­sitz bis zu ei­nem Al­ter von 15 Mo­na­ten ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung an­zu­brin­gen. Im Fal­le ei­ner Kol­li­si­on wird das Baby mit dem gan­zen Kör­per in die Sitz­scha­le ge­drückt und si­cher ab­ge­stützt. So wird der ver­hält­nis­mäs­sig schwe­re Kopf bei ei­nem Auf­prall zu­rück­ge­hal­ten und eine Hals­wir­bel­ver­let­zung oder so­gar Quer­schnitt­läh­mung ver­mie­den. Da­durch re­du­ziert sich das Ri­si­ko für schwe­re oder töd­li­che Ver­let­zun­gen im Ver­gleich zu vor­wärts ge­rich­te­ten Sit­zen um über 80 %. In den ers­ten Wo­chen soll­te Ihr Baby in der Ba­by­scha­le noch lie­gen und nicht sit­zen, weil es sein Köpf­chen noch nicht selbst hal­ten kann. Mit ei­nem Na­cken­hörn­chen oder ei­nem ge­roll­ten Hand­tuch kön­nen Sie es zu­sätz­lich ab­stüt­zen.

                              Ein­bau und Hand­ha­bung


                              Wich­tig ist vor al­lem auch die rich­ti­ge Hand­ha­bung beim Kin­der­sitz­ein­bau und bei der Fi­xie­rung des Kin­des! Denn der bes­te Kin­der­au­to­sitz nützt nichts, wenn er un­sach­ge­mäss ver­wen­det wird. Eine Un­ter­su­chung des Tou­ring Club Schweiz (TCS) und der Schwei­ze­ri­schen Be­ra­tungs­stel­le für Un­fall­ver­hü­tung (bfu) hat ge­zeigt, dass Kin­der­rück­hal­te­sys­te­me in je­dem zwei­ten Fall un­sach­ge­mäss ver­wen­det wer­den.

                              Ge­fähr­li­ches Zu­be­hör


                              Auf dem Markt exis­tiert eine gros­se Pa­let­te an Kin­der­sitz-Zu­be­hör wie zum Bei­spiel Gurt­schlös­ser, -pols­ter oder -ver­län­ge­run­gen. Der TCS rät drin­gend von die­sen Pro­duk­ten ab, da sie die ge­setz­li­chen An­fo­de­run­gen nicht er­fül­len und so­gar die Ver­let­zungs­ge­fahr für Ihr Kind er­hö­hen.

                              Der Sinn von Gurt­schlös­sern soll sein, dass sich das Kind nicht selb­stän­dig wäh­rend der Fahrt ab­schnal­len kann. Kei­nes der vom TCS ge­tes­te­ten Schlös­ser er­füll­te je­doch die An­for­de­run­gen, in vie­len Fäl­len ist es den Kin­dern trotz­dem ge­lun­gen, sich ab­zu­schnal­len. Aus­ser­dem darf das Gurt­schloss nicht zu kom­pli­ziert sein, denn im Not­fall muss ein Kind mit ei­nem ein­zi­gen Hand­griff aus dem Kin­der­sitz be­freit wer­den kön­nen.

                              So­ge­nann­te Gurt­pols­ter oder Gurt­schloss­ver­län­ge­run­gen sind nicht zu emp­feh­len, weil sie den Ver­lauf und die Kräf­te des Gur­tes ver­än­dern kön­nen, was für Ihr Kind ge­fähr­lich sein kann. Aus­ser­dem ris­kie­ren Sie da­mit ver­si­che­rungs­recht­li­che Pro­ble­men.

                              Sei­en Sie auch bei der Ver­wen­dung von Som­mer- oder Win­ter­be­zü­gen für die rück­wärts­ge­rich­te­ten Kin­der­sit­ze vor­sich­tig. Das Ge­setz schreibt vor, dass der Warn­hin­weis für den Air­bag, wel­cher auf der In­nen­sei­te des Kopf­be­rei­ches an­ge­bracht ist, je­der­zeit sicht­bar sein muss.

                              Am si­chers­ten ist es, wenn Sie Ori­gi­nal­zu­be­hör des Kin­der­sitz-Her­stel­lers ver­wen­den und dar­auf ach­ten, dass die Ar­ti­kel ge­mäss ECE R 44 und 129 zu­ge­las­sen sind.

                              Wis­sen


                              kurz&bündigkurz&bündig
                              11/14/2019
                              Kind schläft im Autositz

                              Kei­ne Bam­bi­ni al­lein im Auto!

                              In Ita­li­en dür­fen seit dem 7. No­vem­ber 2019 für Ba­bys und Klein­kin­der bis zum Al­ter von vier Jah­ren nur noch …
                              Letzte Aktualisierung: 16.12.2019, AS/KM

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