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                              Baby wird im Tragesack getragen

                              Tra­ge­hil­fen – die rich­ti­ge Aus­wahl


                              Wel­che Tra­ge­va­ri­an­te für wel­che Ge­le­gen­heit?


                              In­zwi­schen gibt es eine gros­se Aus­wahl von Tra­ge­hil­fen auf dem Markt. Ei­ni­ge, wie die Trag­scha­le oder Ba­by­scha­le und die Rü­cken­tra­ge die­nen al­lein dem Trans­port. Dem ge­gen­über die­nen das Tra­ge­tuch und die Ba­bytra­ge vor al­lem auch dazu, das kind­li­che Be­dürf­nis nach Nähe und Ge­bor­gen­heit zu er­fül­len.

                              Tra­ge­hil­fen kön­nen mehr als nur Tra­gen


                              Ganz ne­ben­bei ha­ben na­tür­lich auch sie vie­le prak­ti­sche Vor­tei­le: So kann Ihr Kind si­cher und ge­bor­gen bei Ih­nen, wäh­rend Sie die Hän­de frei ha­ben und zum Bei­spiel leich­te Tä­tig­kei­ten im Haus­halt er­le­di­gen. Und wer je mit dem Kin­der­wa­gen auf dem Stadt­fest un­ter­wegs war oder eine Rei­se im Zug oder Flug­zeug un­ter­nom­men hat, wird ganz si­cher den Kauf ei­ner Tra­ge­hil­fe er­wä­gen.

                              Die viel­fäl­ti­gen ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gi­schen Vor­tei­le des Tra­gens von Säug­lin­gen sind mitt­ler­wei­le in ei­ner Rei­he von wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en nach­ge­wie­sen wor­den und heu­te na­he­zu un­be­strit­ten. Der in­ten­si­ve Kör­per­kon­takt för­dert die enge Bin­dung zwi­schen El­tern und Kind. Ins­be­son­de­re sind auch die frü­her häu­fig ge­äus­ser­ten Be­den­ken, ein frü­hes Tra­gen des Säug­lings in auf­rech­ter Kör­per­hal­tung wür­de zu Schä­den an des­sen Wir­bel­säu­le füh­ren, in­zwi­schen eben­so wi­der­legt wie die Be­fürch­tung, das Baby wür­de im Tuch oder der Tra­ge nicht aus­rei­chend mit Sauer­stoff ver­sorgt.

                              So­gar „Schrei­kin­der“ las­sen sich in vie­len Fäl­len durch kon­se­quen­tes län­ge­res Tra­gen be­ru­hi­gen und da­mit der Teu­fels­kreis aus Schlaf­man­gel und Schrei­en durch­bre­chen.

                              Letz­ten En­des ist die grund­sätz­li­che Ent­schei­dung für Tuch oder Tra­ge eine Fra­ge der per­sön­­li­chen Be­dürf­nis­se und des Ge­schmacks. Wenn Ih­nen das Bin­den ei­nes Tuchs zu um­ständ­lich ist, ist die Ba­bytra­ge meist die prak­ti­sche­re Al­ter­na­ti­ve.

                              Al­ler­dings ist es ganz wich­tig, dar­auf zu ach­ten, dass das Baby stets kor­rekt in der Tra­ge­hil­fe sitzt:

                              • Die Bein­chen des Ba­bys müs­sen min­des­tens im rech­ten Win­kel an­ge­hockt sein, da­mit sich das Tra­gen nicht un­güns­tig auf die Hüf­ten aus­wirkt (sog. Spreiz-An­hock­stel­lung). Eine ge­streck­te Be­inhal­tung be­deu­tet dem­ge­gen­über eine un­güns­ti­ge Stel­lung des Ober­schen­kel­kop­fes in der Ge­lenk­pfan­ne und es kann dar­über hin­aus zu ei­ner un­phy­sio­lo­gi­schen Hohl­kreuz­hal­tung kom­men.

                              • Die Ab­spreiz­hal­tung der Hüft­ge­len­ke ist nicht ge­nug ge­währ­leis­tet, wenn Sie das Baby vor dem Bauch mit Blick nach vor­ne tra­gen. Fach­leu­te ra­ten da­von ab, weil Ihr Baby ei­ner­seits mit zu vie­len Rei­zen über­flu­tet wird und kei­ne Mög­lich­keit hat, sich ab­zu­wen­den. An­de­rer­seits ist die Hal­tung phy­sio­lo­gisch sehr un­güns­tig oder so­gar schäd­lich. Das Baby sitzt im Hohl­kreuz, die Bein­chen hän­gen lose her­un­ter und je nach Ge­schlecht sitzt das Baby auf den Ho­den oder dem Scham­bein.

                              • Wenn Sie mer­ken, dass Ihr Baby nicht mehr zu­frie­den ist mit der Bauch an Bauch-Po­si­ti­on, wech­seln Sie auf den Hüft­sitz oder bin­den Sie Ihr Kind auf den Rü­cken. Ach­ten Sie dar­auf, dass es so ge­bun­den ist, dass es über Ihre Schul­ter hin­weg schau­en kann.

                              • Tra­gen Sie Ihr Baby eng an Ih­rem Kör­per und nicht zu tief, da­mit Ihr ei­ge­ner Rü­cken nicht über­mäs­sig stra­pa­ziert wird.

                              • Der Kopf des Ba­bys muss in den ers­ten Mo­na­ten gut ge­stützt sein und darf nicht hin- und her­schau­keln.

                              Beim Tuch müs­sen die­se Er­for­der­nis­se durch die rich­ti­ge Bin­de­wei­se her­ge­stellt wer­den.

                              Ach­tung: Bei ei­ni­gen, vor al­lem bil­li­gen Ba­bytra­gen ist es nicht mög­lich, Ihr Baby in die rich­ti­ge Sitz­po­si­ti­on zu brin­gen. Dar­über hin­aus kann das Baby aus man­chen Ba­bytra­gen un­ter Um­stän­den so­gar her­aus­fal­len.

                              Dau­er­the­ma im swiss­mom-Fo­rum:


                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              In den ers­ten vier Le­bens­mo­na­ten soll­ten Ba­bys grund­sätz­lich nur mit dem Ge­sicht zum Kör­per der El­tern ge­tra­gen wer­den - egal ob im Tra­ge­tuch, im Tra­ge­sack oder in ei­ner an­de­ren Tra­ge­hil­fe. Kopf und Na­cken be­nö­ti­gen in die­ser Zeit noch Un­ter­stüt­zung, und die ist am si­chers­ten an Hals und Brust der …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              8/2/2018
                              Mutter, in der Küche, hält Baby auf der Hüfte

                              An­hock-Spreiz­stel­lung

                              Ba­bys wer­den von ih­ren El­tern ger­ne am Kör­per ge­tra­gen, um ih­nen ein Ge­fühl von Ge­bor­gen­heit zu ver­mit­teln. Rich­tig …
                              Letzte Aktualisierung: 15.10.2020, BH
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