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Be­gin­nen­de Fehl­ge­burt

Frau mit Bauchschmerzen im Bett
©
iStock

Bei ei­nem be­gin­nen­den Ab­ort stirbt der Em­bryo oder Fe­tus und wird aus­ge­stos­sen. Dies äus­sert sich bei­spiels­wei­se in Blu­tun­gen aus der Schei­de und krampf­ar­ti­gen Schmer­zen im Un­ter­leib bzw. im Rü­cken, die durch die Ge­bär­mut­ter­kon­trak­tio­nen her­vor­ge­ru­fen wer­den. Viel­leicht be­mer­ken Sie auch den Ab­gang von Ge­we­be­teil­chen. Ist der Ge­bär­mut­ter­hals be­reits er­wei­tert, kann nur noch sehr we­nig ge­tan wer­den, um das Un­ver­meid­li­che zu ver­hin­dern.

Ein be­gin­nen­der Ab­ort kann „voll­stän­dig“ ab­lau­fen (Ab­or­tus com­ple­tus), wo­bei das ge­sam­te Ge­we­be in der Ge­bär­mut­ter, der Fe­tus und die Pla­zen­ta, aus­ge­stos­sen wird. Ein wei­te­rer Ein­griff ist nor­ma­ler­wei­se nicht er­for­der­lich. Nur ge­le­gent­lich muss eine in­stru­men­tel­le Nach­tas­tung (Cu­ret­ta­ge) durch­ge­führt wer­den, um Pla­zen­ta­res­te zu ent­fer­nen.

Von ei­nem „un­voll­stän­di­gen“ Ab­ort (Ab­or­tus in­com­ple­tus) spricht man, wenn ein Teil des Ge­bär­mut­ter­ge­we­bes im Ute­rus ver­bleibt. In die­sem Fall ist nor­ma­ler­wei­se eine Ein­lie­fe­rung ins Spi­tal er­for­der­lich, um eine Ge­bär­mut­ter­aus­scha­bung (Cu­ret­ta­ge, Aus­krat­zung) vor­zu­neh­men. Da­bei wird die Ge­bär­mut­ter­schleim­haut im In­ne­ren des Ute­rus vor­sich­tig un­ter Voll­nar­ko­se her­aus­ge­löst. Bei gros­sem Blut­ver­lust wird in sel­te­nen Fäl­len auch eine Blut­trans­fu­si­on nö­tig.

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Letzte Aktualisierung: 02.01.2019, BH

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