Anzeige
Ärztin untersucht die Schilddrüse einer schwangeren Patientin
©
iStock

Jod­man­gel­kropf


In der Schwan­ger­schaft nimmt die Schild­drü­se nor­ma­ler­wei­se an Vo­lu­men zu, denn der Mut­ter­ku­chen pro­du­ziert Cho­ri­ongo­na­do­tro­pin (hCG), das die Pro­duk­ti­on der Schild­drü­sen­hor­mo­ne um bis zu 50 % er­höht. Die Schild­drü­sen­hor­mo­ne sind auf eine aus­rei­chen­de Zu­fuhr von Jod an­ge­wie­sen, und das gilt be­son­ders wäh­rend der Schwan­ger­schaft. Wir neh­men fast alle we­ni­ger als die emp­foh­le­ne Min­dest­men­ge von 200 Mi­kro­gramm Jod pro Tag auf.

Das auf­fäl­ligs­te äus­se­re An­zei­chen für Jod­man­gel ist ein Kropf (Stru­ma), eine Ver­di­ckung der Schild­drü­se, die sich ver­grös­sert, um so den Jod­man­gel durch ge­stei­ger­te Ak­ti­vi­tät aus­zu­glei­chen. Durch Ein­nah­me von Jo­did-Ta­blet­ten, evtl. in Kom­bi­na­ti­on mit Schild­drü­sen­hor­mon, kann die­ses bis da­hin nur kos­me­ti­sche Pro­blem be­han­delt wer­den. Bei­de Prä­pa­ra­te sind für das Kind völ­lig un­schäd­lich. Le­dig­lich bei ei­ner Schild­drü­sen­über­funk­ti­on darf die wer­den­de Mut­ter we­der Jod noch Schild­drü­sen­hor­mon ein­neh­men. 

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Nein, das gleicht sich über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum aus. Für fast alle Schwan­ge­re – auch ohne Schild­drü­sen­ver­grös­se­rung – ist aber eine ge­stei­ger­te Jod­zu­fuhr sehr wich­tig, denn Jod spielt beim Auf­bau der fe­ta­len Schild­drü­se eine wich­ti­ge Rol­le. Be­kommt das Un­ge­bo­re­ne zu­we­nig Jod, kön­nen sich …
kurz&bündigkurz&bündig
9/10/2016
Schilddrüse

Jod­ta­blet­ten schon bei Kin­der­wunsch

Die Schild­drü­se be­nö­tigt für die Hor­mon­pro­duk­ti­on Jod . Vie­le Frau­en ha­ben zu Be­ginn ih­rer Schwan­ger­schaft ei­nen Man­gel …
Letzte Aktualisierung: 08.03.2021, BH
Anzeige
Anzeige