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Liebespaar im Bett
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Heb­am­men­tipp: Sex un­ter an­de­ren Um­stän­den


Sex in der Schwan­ger­schaft ist ein wich­ti­ges, meist je­doch nicht an­ge­spro­che­nes The­ma. Ei­ni­ge Paa­re ha­ben Angst, dass Sex dem Un­ge­bo­re­nen scha­den könn­te. Die­se Angst ist aber un­be­grün­det, denn so­lan­ge Sie eine kom­pli­ka­ti­ons­lo­se Schwan­ger­schaft ha­ben, ist ge­gen Sex nichts ein­zu­wen­den. Ihr Baby ist durch das Frucht­was­ser und die Ge­bär­mut­ter gut ge­schützt. Wäre Ge­schlechts­ver­kehr in der Schwan­ger­schaft ge­fähr­lich, hät­te die Na­tur si­cher­lich ei­nen Schutz ent­wi­ckelt, da­mit die­ser nicht mög­lich ist. 

Das se­xu­el­le Ver­lan­gen ei­ner Frau va­ri­iert stark, die Lust kann so­gar je nach Sta­di­um der Schwan­ger­schaft un­ter­schied­lich stark sein. Ge­ra­de im zwei­ten Schwan­ger­schafts­drit­tel ist der Be­cken­bo­den durch die Hor­mo­ne auf­ge­lo­ckert und stark durch­blu­tet. Vie­le Frau­en ha­ben da­durch ein in­ten­si­ve­res Emp­fin­den beim Sex.

Ganz wich­tig ist, dass Sie auf Ih­ren Kör­per und Ihre Ge­füh­le hö­ren. Spre­chen Sie of­fen mit Ih­rem Part­ner und las­sen Sie ihn an Ih­ren Wün­schen und Be­dürf­nis­sen teil­ha­ben. Bei Un­si­cher­hei­ten kön­nen Sie sich ver­trau­ens­voll an Ih­ren Arzt oder Ihre Heb­am­me wen­den. Ha­ben Sie auch kein schlech­tes Ge­wis­sen, wenn Ihre Lust we­ni­ger gross ist, viel­leicht gibt es im Mo­ment ja an­de­res, das ihre Be­dürf­nis­se be­frie­di­gen kann.

Soll­ten Sie vor­zei­ti­ge We­hen ha­ben, müs­sen Sie das The­ma Sex auf je­den Fall mit Ih­rem Arzt be­spre­chen. In so ei­nem Fall kann es sein, dass der Arzt von Ge­schlechts­ver­kehr ab­rät. 

Letzte Aktualisierung: 18.02.2021, JM
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