Anzeige
Teilansicht einer Schwangeren im Spital
©
iStock

Heb­am­men­tipp: men­ta­le Ge­burts­vor­be­rei­tung


Vie­le Frau­en ha­ben vor der Ge­burt re­gel­rech­te Alb­träu­me. So viel Un­be­kann­tes und Un­an­ge­neh­mes liegt dar­in, das man in sei­nem Aus­mass nicht er­fas­sen kann. Und schliess­lich ist da auch noch die Angst, wäh­rend der Ge­burt die Kon­trol­le zu ver­lie­ren, nicht mehr über sei­nen ei­ge­nen Kör­per be­stim­men zu kön­nen und so an­de­ren rest­los aus­ge­lie­fert zu sein.

Der Ge­burts­schmerz, vor al­lem die We­hen, ma­chen vie­len Schwan­ge­ren Angst. Auf­ge­regt und ner­vös zu sein, ist nor­mal und ver­setzt sie in ei­nen Zu­stand der er­höh­ten Auf­merk­sam­keit, was ab­so­lut ge­wollt ist. Ma­chen Sie sich im­mer wie­der klar, dass die We­hen nicht Ihr Geg­ner sind, son­dern Sie zu Ih­rem Baby füh­ren. Sie sind ein na­tür­li­cher Teil des Ge­burts­er­leb­nis­ses und Sie wis­sen, wo­für Sie die Schmer­zen er­tra­gen. Auch das Nach­ge­ben, das Mit­ge­hen, das Sich-Öff­nen ist für den Ab­lauf ei­ner Ge­burt wich­tig. Jede Wehe bringt Sie nä­her zu Ih­rem Kind.

Ver­su­chen Sie, sich po­si­tiv zu kon­di­tio­nie­ren. Se­hen Sie die Wehe als eine Wel­le, die kommt und geht. Sie hat ei­nen Hö­he­punkt flacht ab und dann gibt es eine Pau­se. Stel­len Sie sich vor, Sie ste­hen im hüft­ho­hen Was­ser des At­lan­tiks und eine gros­se Wel­le kommt auf Sie zu. Ste­hen Sie ein­fach nur da und bie­ten der Wel­le die Stirn, so wird die­se Na­tur­ge­walt Sie um­hau­en. Nut­zen Sie aber die Kraft der Wel­le und "sur­fen" ein Stück mit ihr, so bringt sie Sie ein gu­tes Stück nä­her an den Strand. Machen Sie sich die Wehe zum Part­ner. Die­se po­si­ti­ve Kon­di­tio­nie­rung ist ein wich­ti­ger Teil der men­ta­len Ge­burts­vor­be­rei­tung. 

Letzte Aktualisierung: 23.02.2021, JM
Anzeige
Anzeige