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Ich habe mich un­glück­li­cher­wei­se in der 10. SSW mit Wind­po­cken an­ge­steckt. Was kann man jetzt noch tun?

Wenn die Wind­po­cken­vi­ren in der ers­ten Schwan­ger­schafts­hälf­te tat­säch­lich auf Ihr un­ge­bo­re­nes Kind über­ge­hen, kann das sehr schwe­re Schä­den her­vor­ru­fen. Das ist aber sehr, sehr sel­ten!

Um das sehr ge­rin­ge Ri­si­ko aus­zu­schlies­sen, emp­feh­len Fach­leu­te sorg­fäl­ti­ge Ul­tra­schall­un­ter­su­chun­gen. Aus­ser­dem kann man eine even­tu­el­le An­ste­ckung des Kin­des durch di­rek­ten Er­re­ger­nach­weis im Pla­zen­ta­ge­we­be, Frucht­was­ser und Na­bel­schnur­blut fest­stel­len. Eine Be­hand­lungs­mög­lich­keit gibt es dann aber nicht mehr. Im­mun­glo­bu­li­ne kön­nen den Aus­bruch der wil­den Blat­tern nur ver­hin­dern, wenn sie ge­ge­ben wer­den, be­vor die Haut­er­schei­nun­gen auf­tre­ten.

Letzte Aktualisierung: 28.10.2019, BH

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