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Mein Arzt meint, mein ho­her AFP-Wert kom­me da­her, dass ich so schlank bin. Stimmt das?

Ein zu ho­her AFP-Wert im müt­ter­li­chen Blut kann z.B. auf ei­nen Neural­rohr­de­fekt (v.a. of­fe­ner Rü­cken, die „Spi­na bi­fi­da“) hin­deu­ten. Ein zu nied­ri­ger AFP-Wert kann ein Hin­weis auf ein er­höh­tes Ri­si­ko für ein Down Syn­drom beim Kind sein.

Der AFP-Wert wird – wie die meis­ten La­bor­wer­te –mit sta­tis­tisch er­ho­be­nen „Nor­mal­wer­ten" für jede ein­zel­ne Schwan­ger­schafts­wo­che ver­gli­chen. Ent­spre­chen Sie nicht der „Nor­mal­frau", kann es sein, dass Ihre Wer­te nicht mehr im sta­tis­ti­schen Mit­tel­be­reich lie­gen. So hat eine sehr schlan­ke Frau mit­un­ter nur die Hälf­te des Blut­vo­lu­mens ei­ner stark über­ge­wich­ti­gen Frau. Da aber das Baby bei bei­den Frau­en un­ge­fähr die­sel­be Men­ge AFP pro­du­ziert, ist die­ses fe­ta­le Ei­weiss im Blut der schlan­ken Frau stär­ker kon­zen­triert (also der ge­mes­se­ne Wert hö­her) als im Blut der über­ge­wich­ti­gen Frau. Si­cher­heits­hal­ber soll­te man bei ab­wei­chen­den Wer­ten aber trotz­dem eine ge­ziel­te Ul­tra­schall­un­ter­su­chung durch­füh­ren.

Wei­te­re Grün­de für auf­fäl­li­ge Er­geb­nis­se sind bei­spiels­wei­se be­stimm­te müt­ter­li­che Er­kran­kun­gen wie Dia­be­tes mel­li­tus, eine Zwil­lings­schwan­ger­schaft, ein fal­scher Ent­nah­me­zeit­punkt oder ein nicht rich­tig be­stimm­tes Schwan­ger­schafts­al­ter.

Letzte Aktualisierung: 28.10.2019, BH

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