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Ei­ner mei­ner Zwil­lin­ge (18. SSW) wächst et­was lang­sa­mer als der an­de­re. Sonst ist al­les in Ord­nung. Muss ich mir Sor­gen ma­chen?

Un­gleich­mäs­si­ges Wachs­tum ist bei Zwil­lin­gen re­la­tiv häu­fig. Da­bei be­zeich­net man Un­ter­schie­de von ca. 15-25 % im ge­schätz­ten Ge­burts­ge­wicht als noch nicht be­un­ru­hi­gend. Trotz­dem soll­ten nun si­cher­heits­hal­ber häu­fig ge­ziel­te Ul­tra­schall­un­ter­su­chun­gen durch­ge­führt wer­den. Wenn sich ein grös­se­rer Un­ter­schied zeigt und viel­leicht so­gar der Ver­dacht auf das sehr sel­te­ne feto-fe­ta­le Trans­fu­si­ons­syn­drom (bei dem ein Zwil­ling dem an­de­ren Blut weg­nimmt) be­steht, muss man die Schwan­ger­schaft sehr eng­ma­schig über­wa­chen und ge­ge­be­nen­falls ein­grei­fen.

Die Ur­sa­che für den Wachs­tums­un­ter­schied bleibt in der Re­gel un­be­kannt. Nach der Ge­burt holt der klei­ne­re und leich­te­re Zwil­ling nor­ma­ler­wei­se schnell auf.

Letzte Aktualisierung: 21.10.2019, BH

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