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Wie kann man Blä­hun­gen vor­beu­gen?

Frau hält sich den Bauch
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iStock
  • Ach­ten Sie dar­auf, sich beim Es­sen Zeit zum Kau­en zu las­sen. Has­ti­ge, ner­vö­se Es­ser schlu­cken gleich­zei­tig viel Luft, die Blä­hun­gen ver­ur­sacht. Und re­den Sie nicht zu viel bei den Mahl­zei­ten.

  • Klei­ne­re Por­tio­nen sind be­kömm­li­cher.

  • Be­we­gen Sie sich aus­rei­chend und re­gel­mäs­sig. Ide­al wäre z.B. Bauch­tanz! 

  • Ver­mei­den Sie ge­beug­tes Sit­zen (z.B. am Schreib­tisch) über län­ge­re Zeit.

  • Ver­zich­ten Sie vor al­lem auf Hül­sen­früch­te (Erb­sen, Boh­nen, Lin­sen), Kohl- und Lauch­ge­mü­se (z.B. Zwie­beln, Knob­lauch und Por­ree). Beim Obst lö­sen Ba­na­nen, Pflau­men, Apri­ko­sen und Ro­si­nen leicht Blä­hun­gen aus.

  • Eine ge­rin­ge Be­ein­flus­sung des Gas­vo­lu­mens wird fol­gen­den Le­bens­mit­teln be­schei­nigt: Fleisch, Ge­flü­gel, Fisch, Eier, Reis, Mais, Nüs­se und Scho­ko­la­de. Un­ter den Ge­mü­se­sor­ten zäh­len Kür­bis, Ka­rot­ten, Kar­tof­feln, Kopf­sa­lat, Fen­chel, Au­ber­gi­nen, To­ma­ten, Gur­ken, Brok­ko­li und Blu­men­kohl so­wie Spar­gel dazu. Zu­dem gel­ten Kir­schen, Trau­ben und Was­ser­me­lo­nen als ge­ring blä­hend.

  • Fet­te und ge­bra­te­ne Spei­sen und un­rei­fes Obst sind un­güns­tig. 

  • Es­sen Sie vor­zugs­wei­se Brot vom Vor­tag, gut durch­ge­ba­cken. Voll­korn­brot soll­te nicht grob, son­dern fein ver­mah­len sein.

  • Spei­sen, die viel weis­sen Zu­cker ent­hal­ten, kön­nen Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen.

  • Wenn Sie das mö­gen: Ver­wen­den Sie beim Ko­chen viel Küm­mel, Ko­ri­an­der und Anis.

  • Trin­ken Sie viel, aber kei­ne koh­len­säu­re­hal­ti­gen Ge­trän­ke, Frucht­säf­te und zu viel Kaf­fee. Sehr gut ist schon am Mor­gen auf nüch­ter­nen Ma­gen ein Glas lau­war­mes stil­les Was­ser.

  • Pro­bio­ti­sche Milch­pro­duk­te (Jo­ghurt) kön­nen hilf­reich sein.

  • Be­stimm­te pflanz­li­che En­zy­me (z.B. aus Ana­nas und Pa­pa­ya) ma­chen Spei­sen ver­träg­li­cher.

  • Es­sen und trin­ken Sie we­ni­ger Milch­pro­duk­te. Al­ler­dings soll­ten Sie dann evtl. ein Kal­zi­um-Prä­pa­rat ein­neh­men. Lak­to­se-freie Milch­pro­duk­te (z.B. aus Soja) wä­ren zu­min­dest ei­nen Ver­such wert.

Letzte Aktualisierung: 21.08.2018, BH

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