Anzeige
Vater und Sohn, Stirn an Stirn

Wich­ti­ge Er­zie­hungs­re­geln für El­tern ei­nes Kin­des mit ADHS


  • Neh­men Sie die gu­ten Sei­ten Ih­res Kin­des wahr. Be­stär­ken Sie es dar­in. Das hilft Ih­nen auch schwie­ri­ge Pha­sen zu über­brü­cken und dem Kind zu zei­gen, dass sie es mö­gen.

  • Lo­ben Sie Ihr Kind. Ih­rem Kind fällt es schwe­rer als an­de­ren Kin­dern, Re­geln ein­zu­hal­ten und Auf­ga­ben zu Ende zu brin­gen. Lo­ben Sie es des­halb im­mer, wenn ihm das ge­lingt. Po­si­ti­ve Ver­stär­kung för­dert er­wünsch­tes Ver­hal­ten. Be­reits die An­stren­gungsgs­be­reit­schaft soll­te an­er­kannt wer­den und auch Teil­erfol­ge.

  • Stel­len Sie kla­re Re­geln auf. Re­geln ge­ben Ih­rem Kind Halt, Ori­en­tie­rung und Si­cher­heit. Stel­len Sie ge­mein­sam er­füll­ba­re Fa­mi­li­en­re­geln auf. Set­zen Sie kla­re Gren­zen.

  • Ein­deu­ti­ge Ich-Bot­schaf­ten. Spre­chen Sie klar, ein­deu­tig und dem Kind zu­ge­wandt, zum Bei­spiel: "Ich möch­te, dass Du alle Le­go­stei­ne in die rote Kis­te räumst!" An­schlies­send kon­trol­lie­ren! Tei­len Sie da­bei Auf­ga­ben in klei­ne­re mög­lichst er­füll­ba­re Ab­schnit­te ein. Also nicht: „Räum dein Zim­mer auf!“

  • Be­mü­hen Sie sich um eine ver­läss­li­che Ta­ges­struk­tu­rie­rung und pfle­gen Sie Ri­tua­le. Da­durch kann sich das Kind im Ta­ges­ver­lauf bes­ser ori­en­tie­ren und weiss eher, wann wel­ches Ver­hal­ten er­wünscht ist.

  • Wenn Ihr Kind eine Re­gel über­tritt, re­agie­ren Sie im­mer kon­se­quent und un­mit­tel­bar.

  • Ver­su­chen Sie, Pro­ble­me vor­her­zu­se­hen. Man­che Si­tua­tio­nen sind bei Kin­dern mit ADHS be­son­ders pro­ble­ma­tisch (z. B. Be­such, Haus­auf­ga­ben). Ver­ein­ba­ren Sie vor­her recht­zei­tig Re­geln für die­se Si­tua­tio­nen und Be­loh­nun­gen bei Er­folg.

  • Be­hal­ten Sie die Ge­duld und Über­sicht. Ha­ben Sie Ver­ständ­nis für die Be­son­der­hei­ten im Ver­hal­ten des Kin­des. Ver­su­chen Sie ru­hig zu blei­ben, den in­ne­ren Ab­stand und Ge­duld zu be­wah­ren.

  • Nichts er­zwin­gen. Ver­mei­den sie Dis­kus­sio­nen, wenn die Emo­tio­nen über­ko­chen. Ge­ben Sie sich und Ih­rem Kind eine Aus­zeit, ver­las­sen Sie nö­ti­gen­falls das Zim­mer, um das Pro­blem spä­ter mit mehr Ge­las­sen­heit zu lö­sen.

  • Tun Sie et­was für sich selbst. Kin­der mit ADHS kos­ten viel Kraft. Ach­ten Sie auf Ihre ei­ge­nen Be­dürf­nis­se und aus­rei­chend Zeit zur Ent­span­nung. Da­von pro­fi­tiert auch Ihr Kind.

Quel­le: AG ADHS Ar­beits­ge­mein­schaft ADHS der Kin­der- und Ju­gend­ärz­te e. V. www.agadhs.de

Im swiss­mom-Fo­rum


kurz&bündigkurz&bündig
10/25/2016
Vater hält tobenden Sohn

El­tern­trai­ner ADHS

Wie geht man mit kind­li­chen Wut­an­fäl­len, Haus­auf­ga­ben­stress, Cha­os im Kin­der­zim­mer, Me­di­en­kon­sum, Ge­schwis­ter­streit …
Letzte Aktualisierung: 18.03.2020, BH

Mehr zum The­ma

Emp­feh­lun­gen

Stiftung Folsäure-logoStiftung Folsäure · Ad

Le­bens­ret­ter: Die 10 Su­per­power von Fol­säu­re mit An­d­rea­bal

Von Zell­tei­lung bis Zell­bil­dung: Vit­amin B9 un­ter­stützt un­se­ren Kör­per - und macht auch noch schön.
Swiss Holiday Park-logoSwiss Holiday Park

Jetzt mit dem swiss­mom Ra­batt­code ver­güns­tig­te Herbst­fe­ri­en bu­chen!

Ge­mein­sam mit Swiss Ho­li­day Park ha­ben wir span­nen­de An­ge­bot für die kom­men­den Herbst­fe­ri­en zu­sam­men­ge­stellt

Neu­es­te Ar­ti­kel

Unsere Partner

Anzeige
Anzeige