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Erst­ge­bo­re­ne wer­den äl­ter

Aus der For­schung

Mädchen berührt den Babybauch ihrer Mutter
©
GettyImages

Wer stein­alt wer­den will, hat gute Kar­ten, wenn er eine jun­ge Mut­ter hat. Noch bes­ser ste­hen die Chan­cen, wenn man dazu ein erst­ge­bo­re­nes Kind ist.

Das fan­den For­scher bei Sich­tung der Da­ten von 991 in den USA ge­bo­re­nen Hun­dert­jäh­ri­gen her­aus. Bei an­nä­hernd 200 die­ser Men­schen liess sich die Fa­mi­li­en­ge­schich­te gut re­kon­stru­ie­ren. Es zeig­te sich, dass Erst­ge­bo­re­ne eine 1,7-fach hö­he­re Chan­ce hat­ten, ur­alt zu wer­den, als ihre jün­ge­ren Ge­schwis­ter. Als ein noch stär­ke­rer Fak­tor er­wies sich das Al­ter der Mut­ter: War sie bei der Ge­burt un­ter 25, so ver­dop­pel­te das die Chan­ce für das Kind, die Hun­der­ter­mar­ke zu über­sprin­gen.

Mög­li­cher­wei­se ha­ben jun­ge Frau­en we­ni­ger un­ter un­be­ach­te­ten In­fek­tio­nen ge­lit­ten als äl­te­re, spe­ku­lie­ren die For­scher. Viel­leicht läge es aber auch an der bes­se­ren Qua­li­tät ih­rer noch jun­gen Ei­zel­len.

Aus der For­schung: Me­di­cal Tri­bu­ne Schweiz / New Sci­en­tist 2006; 192 (No. 2579), S. 19.

Letzte Aktualisierung: 28.04.2021, BH

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