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Familie schmückt den Weihnachtsbaum,[Translate to FR:] IStock 861249950
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12 Tipps - Stress­frei(er) durch die Weih­nachts­ta­ge


Stim­mungs­vol­le Mo­men­te, Über­ra­schun­gen, gu­tes Es­sen, Zeit mit lie­ben Men­schen, jahr­hun­der­te­al­te Tra­di­tio­nen - ein­fach wun­der­bar, die­se Weih­nachts­ta­ge, nicht wahr? Erst recht, wenn Kin­der da­bei sind, die in ih­rer Be­geis­te­rung für das ge­heim­nis­vol­le Ge­sche­hen kaum mehr zu hal­ten sind. Wenn doch bloss die­ser gan­ze Stress nicht wäre, der da­für sorgt, dass wir nu­del­fer­tig sind, bis end­lich der Mo­ment ge­kom­men ist, die Ker­zen am Tan­nen­baum an­zu­zün­den. Geht das auch ohne Hek­tik? Nun, gänz­lich ver­mei­den lässt es sich wohl nicht, doch es gibt da schon die eine oder an­de­re Mög­lich­keit, wie sich der Stress zu­min­dest mi­ni­mie­ren lässt.

1. We­ni­ger ist wirk­lich mehr


Kin­der lie­ben Weih­nach­ten. Den­noch kann der gan­ze Tru­bel sie ziem­lich über­for­dern. Wenn Sie nicht möch­ten, dass der Nach­wuchs bis zum Ste­phans­tag kom­plett über­mü­det und ge­reizt ist, über­frach­ten Sie das Fest­ta­ges­pro­gramm nicht zu sehr, so dass auch Zeit für Ruhe und das Aus­pro­bie­ren der neu­en Spiel­sa­chen bleibt.  

2. Die Sa­che mit dem Schen­ken...


Schen­ken soll Freu­de be­rei­ten - dem Be­schenk­ten und dem Schen­ken­den. Be­kom­men Sie beim The­ma Weih­nachts­ge­schen­ke Herz­ra­sen, soll­ten Sie drin­gend über die Bü­cher ge­hen. Muss wirk­lich je­der, der auf Ih­rer Lis­te steht, et­was ha­ben? Und wenn ja, gibt es dar­un­ter auch Men­schen, de­nen Sie auf an­de­rem Wege eine Freu­de ma­chen kön­nen? Zum Bei­spiel mit ei­nem ge­müt­li­chen Kaf­fee­klatsch? Na­tür­lich nicht in den hek­ti­schen Ta­gen vor dem Fest, son­dern dann, wenn der gan­ze Rum­mel vor­bei ist.

3. Ge­hen Sie on­line


Auch wenn Sie sonst nie on­line ein­kau­fen, kann es jetzt sinn­voll sein, sich die eine oder an­de­re Sa­che ins Haus lie­fern zu las­sen, um dem Vor­weih­nachts­stress in der Stadt aus­zu­wei­chen. Falls Sie zu den Men­schen ge­hö­ren, die den Rum­mel lie­ben, ma­chen Sie sich vor dem Ein­kauf im Netz dar­über schlau, was Sie wo be­kom­men. So kön­nen Sie Ihre Ein­käu­fe ziel­stre­big er­le­di­gen und Ih­nen bleibt noch ein we­nig Zeit, um ge­müt­lich durch den Weih­nachts­markt zu schlen­dern. 

4. Es­sen... 


Das bes­te Fest­essen schmeckt nicht, wenn die Per­son, die am Herd steht, ner­vös und ge­reizt ist. Dass Weih­nach­ten des­halb nicht der bes­te Zeit­punkt ist, um sich zum ers­ten Mal im Le­ben an ei­ner haus­ge­mach­ten Sau­ce Béar­nai­se zu ver­su­chen, ver­steht sich von selbst. Dass Sie am bes­ten fah­ren mit Ge­rich­ten, die sich vor­be­rei­ten las­sen, eben­falls. Den­ken Sie aber auch dar­an, dass ein Kind, das un­ter dem Jahr am liebs­ten nur Nu­deln mit Ketch­up es­sen wür­de, sich an Hei­lig­abend nicht plötz­lich in ei­nen Gour­met ver­wan­delt, der mit Hoch­ge­nuss Mor­cheln, Ja­kobs­mu­scheln und Ka­vi­ar ver­speist. Mit dem ei­nen oder an­de­ren kin­der­taug­li­chen Ge­richt auf der Fest­ta­fel er­spa­ren Sie sich un­nö­ti­ge Dis­kus­sio­nen mit dem Nach­wuchs. Die meis­ten Kin­der sind an Weih­nach­ten oh­ne­hin zu auf­ge­regt, um viel Zeit mit dem Es­sen zu ver­schwen­den. 

5. ... und trin­ken


Je hö­her der Al­ko­hol­pe­gel, umso grös­ser die Ge­fahr, dass es un­ter dem Tan­nen­baum zu Un­stim­mig­kei­ten und Streit kommt. Sor­gen Sie des­halb für eine gute Aus­wahl an al­ko­hol­frei­en Ge­trän­ken. Punsch, Glögg und Bow­len schme­cken auch ohne Hoch­pro­zen­ti­ges vor­züg­lich. 

6. Per­fek­ti­on? 


Na­tür­lich soll al­les sau­ber und hübsch de­ko­riert sein fürs Fest. Den­noch ist es nicht nö­tig, das gan­ze Haus bis in den hin­ters­ten Win­kel auf Hoch­glanz zu po­lie­ren und eine De­ko­ra­ti­on wie aus dem Wohn­ma­ga­zin zu zau­bern. Wozu gibt es denn Ker­zen und Lich­ter­ket­ten? Da­mit lässt sich ohne gros­sen Auf­wand eine fest­li­che Stim­mung er­zeu­gen. Und das sanf­te Licht ka­schiert erst noch den ei­nen oder an­de­ren un­auf­ge­räum­ten Win­kel. 

7. Si­cher­heit geht vor


Wo wir schon bei den Ker­zen sind: Ma­chen Sie sich bei der Pla­nung un­be­dingt auch Ge­dan­ken über die Si­cher­heit und tref­fen Sie die nö­ti­gen Vor­keh­run­gen. Es lässt sich viel ent­spann­ter fei­ern, wenn man nicht fürch­ten muss, das krab­beln­de Baby könn­te durch eine un­be­dach­te Be­we­gung das Haus in Brand set­zen. 

8. Blei­ben Sie fle­xi­bel


Traum­haf­te De­ko­ra­tio­nen, min­des­tens zehn Sor­ten Guez­li, ein auf­wän­di­ges Menü, das Haus vol­ler Gäs­te - für man­che Men­schen ge­hört das al­les ein­fach zum Fest und es macht ih­nen auch nichts aus, sich rich­tig ins Zeug zu le­gen da­für. Für Ba­bys und Klein­kin­der spielt es aber kei­ne Rol­le, ob All­tag oder Fest­tag ist. Wenn ein Zahn drückt oder eine Mit­tel­ohr­ent­zün­dung im An­zug ist, brau­chen sie vol­le Zu­wen­dung. Ver­bis­sen an den Plä­nen fest­hal­ten zu wol­len, bringt in ei­nem sol­chen Fall nichts. Zö­gern Sie nicht, Din­ge ein­fach weg­zu­las­sen, da­mit Sie in ei­nem et­was klei­ne­ren Rah­men den­noch ein schö­nes Fest fei­ern kön­nen. 

9. Kön­nen wir mal re­den?


Ein Stress­fak­tor an Weih­nach­ten sind die ho­hen Er­war­tun­gen. Er­schwert wird das Gan­ze da­durch, dass die­se Er­war­tun­gen nicht im­mer aus­ge­spro­chen wer­den. Re­den Sie mit den Men­schen, mit de­nen Sie fei­ern wer­den, über Ihre Vor­stel­lun­gen von ei­nem ge­lun­ge­nen Fest. Viel­leicht müs­sen Sie zu dem ei­nen oder an­de­ren Kom­pro­miss be­reit sein, da­für aber ver­rin­gert sich die Ge­fahr, dass sich am Weih­nachts­abend Ent­täu­schung und Frust breit ma­chen. 

10. Es geht auch mal ohne Sie


Klar, an der Fa­mi­li­en­weih­nachts­fei­er wür­de man Sie schmerz­lich ver­mis­sen, wenn Sie nicht da­bei wä­ren. Doch wenn der Be­such von Ad­vents­märk­ten, Ver­eins­fei­ern und Weih­nachts­kon­zer­ten für Sie nur Stress be­deu­tet, kön­nen Sie ge­trost dar­auf ver­zich­ten. 

11. Lie­ber tra­di­tio­nell...


Mit den Tra­di­tio­nen ist es so eine Sa­che: Sie sind wun­der­schön, so­lan­ge man sie nicht bloss pflegt, weil man es halt schon im­mer so ge­macht hat. Über­le­gen Sie sich, was Ih­nen wirk­lich wich­tig ist an Weih­nach­ten und was Sie Ih­ren Kin­dern wei­ter­ge­ben möch­ten. Al­les, was es nicht auf Ihre Prio­ri­tä­ten­lis­te schafft, kön­nen Sie ge­trost weg­las­sen. Mag sein, dass Sie an der Weih­nachts­fei­er der er­wei­ter­ten Fa­mi­lie doch noch das eine oder an­de­re mit­ma­chen müs­sen, was Ih­nen nicht ent­spricht. Aber im­mer­hin fei­ern Sie mit Ih­ren ei­ge­nen Kin­dern so, wie es Ih­nen be­liebt. 

12 ...oder un­kon­ven­tio­nell?


Wer sagt denn, dass das Fest der Lie­be un­be­dingt mit Tan­nen­baum, un­zäh­li­gen Ge­schen­ken, ei­nem ex­klu­si­ven Fünf­gän­ger und dem Be­such der Mit­ter­nachts­mes­se ge­fei­ert wer­den muss? Wenn Ih­nen eine schlich­te Fei­er im Wald mehr zu­sagt - nur zu! Klei­ne Kin­der ha­ben noch kei­ne fixe Vor­stel­lung da­von, wie das Weih­nachts­fest sein muss. Sie sind also voll­kom­men frei, Fa­mi­li­en­tra­di­tio­nen zu ent­wi­ckeln, die zu Ih­nen pas­sen. 

Letzte Aktualisierung: 16.03.2020, TV
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