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                              Familie schläft zusammen im Elternbett
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                              Baby im El­tern­bett: Dar­auf soll­ten Sie ach­ten


                              Für man­che El­tern ist von An­fang an klar, dass das Baby bei ih­nen schla­fen soll und sie set­zen sich schon vor der Ge­burt mit der Fra­ge aus­ein­an­der, wie sie sich ent­spre­chend ar­ran­gie­ren kön­nen. Vie­le je­doch rich­ten vol­ler Vor­freu­de ein Kin­der­zim­mer ein - und mer­ken dann, dass das Baby auch nachts Nähe braucht und erst zur Ruhe kom­men kann, wenn es bei Mama und Papa schla­fen darf. Ge­ra­de wenn man sich die Din­ge ur­sprüng­lich an­ders vor­ge­stellt hat­te, ist die Ver­un­si­che­rung je­weils gross: Wird durch das Schla­fen im El­tern­bett nicht die Si­cher­heit des Kin­des ge­fähr­det? 

                              Die Dis­kus­si­on um das Fa­mi­li­en­bett wird oft sehr emo­tio­nal ge­führt. Da­mit ist lei­der nie­man­dem ge­dient, am we­nigs­ten den El­tern, die sich fra­gen, wie sie dem Be­dürf­nis ih­res Kin­des nach nächt­li­cher Nähe am bes­ten ge­recht wer­den kön­nen. Hier soll es nicht um Pro oder Con­tra Fa­mi­li­en­bett ge­hen, son­dern al­lei­ne um die Fra­ge, wor­auf Sie be­züg­lich der Si­cher­heit ach­ten soll­ten, wenn das Baby bei Ih­nen schläft.

                              Im eng­li­schen Sprach­raum hat sich in den letz­ten Jah­ren der Slo­gan "Stay clo­se - Sleep apart" (Bleib in der Nähe - Schla­fe ge­trennt) durch­ge­setzt. Da­mit soll aus­ge­drückt wer­den, was di­ver­se Un­ter­su­chun­gen be­stä­ti­gen: Dass ein Baby im ers­ten Le­bens­jahr in sei­nem ei­ge­nen Bett­chen aber in di­rek­ter Nähe zu den El­tern am si­chers­ten schläft - also bei­spiels­wei­se in ei­nem Ba­by­bal­kon oder ei­nem Git­ter­bett, das gleich ne­ben dem El­tern­bett steht. So be­kom­men Sie je­der­zeit mit, wenn das Baby Sie braucht und das nächt­li­che Stil­len wird er­leich­tert, es be­steht je­doch kei­ne Ge­fahr, dass dem Baby zu warm wird oder dass es un­ter Ihre Bett­de­cke rutscht. 

                              Man­che El­tern ma­chen aber die Er­fah­rung, dass ihr Kind erst dann ru­hig schläft, wenn es ganz nahe bei ih­nen im El­tern­bett sein darf. Was dann? Für die­sen Fall gibt es ganz kla­re Emp­feh­lun­gen, die Sie be­rück­sich­ti­gen soll­ten, da­mit die Si­cher­heit Ih­res Kin­des ge­währ­leis­tet ist:

                              • Die Ma­trat­ze muss fest und nicht all­zu weich sein. Sie soll so ins Bett­ge­stell pas­sen, dass kei­ne Spal­ten ent­ste­hen, in die das Baby rut­schen könn­te. Gänz­lich un­ge­eig­net fürs Fa­mi­li­en­bett sind Was­ser­bet­ten und stark durch­ge­le­ge­ne Ma­trat­zen, in de­nen sich Kuh­len bil­den kön­nen.

                              • Auch im El­tern­bett soll­te das Baby stets auf dem Rü­cken lie­gen zum Schla­fen. 

                              • Am si­chers­ten schläft das Baby in sei­nem ei­ge­nen Schlaf­sack

                              • Das Lein­tuch muss straff sit­zen, so dass sich das Baby nicht dar­in ver­hed­dern kann.

                              • Un­nö­tig vie­le Kis­sen stel­len eine Ge­fah­ren­quel­le dar. Das Baby sel­ber braucht noch gar kei­nes, die El­tern soll­ten sich mit dem be­gnü­gen, was sie brau­chen, um be­quem schla­fen zu kön­nen. Stoff­tie­re, Fel­le und Fran­sen­de­cken ge­hö­ren nicht ins Bett. 

                              • Haus­tie­re ha­ben im Fa­mi­li­en­bett nichts zu su­chen.

                              • Grös­se­re Ge­schwis­ter soll­ten nicht im glei­chen Bett schla­fen wie das Baby. 

                              • Der si­chers­te Platz im El­tern­bett ist nicht in der Mit­te zwi­schen Mama und Papa, son­dern am Rand, ne­ben der Mut­ter. Un­ter­su­chun­gen ha­ben ge­zeigt, dass Vä­ter oft tie­fer schla­fen und des­halb un­ter Um­stän­den nicht be­mer­ken, dass sie das Baby durch ihre Schlaf­po­si­ti­on ge­fähr­den. 

                              • Vie­le Ba­bys wer­den schnel­ler mo­bil, als man denkt. Dar­um soll­ten Sie schon von An­fang an da­für sor­gen, dass das Bett aus­rei­chend ge­si­chert ist, um Stür­ze zu ver­hin­dern. 

                              • Im Schlaf­zim­mer soll­te es nicht zu warm sein. Eine Tem­pe­ra­tur von 16 bis 18° Cel­si­us gilt als op­ti­mal. Das Baby soll­te zum Schla­fen kein Mütz­chen tra­gen, da sonst die Ge­fahr von Über­hit­zung be­steht. 

                              • Das Schlaf­zim­mer muss rauch­frei sein. Wenn Sie oder Ihr Part­ner rau­chen, soll­ten Sie auf das Schla­fen im Fa­mi­li­en­bett ver­zich­ten. 

                              • Dro­gen und Al­ko­hol sind für Sie und Ih­ren Part­ner ein ab­so­lu­tes Tabu, wenn Sie das Bett mit dem Baby tei­len. Dies gilt auch für Me­di­ka­men­te, wel­che die Wahr­neh­mung be­ein­träch­ti­gen.

                              Man­che Ex­per­ten wei­sen dar­auf hin, dass es si­che­rer ist, das Baby im El­tern­bett schla­fen zu las­sen, als ir­gend­wann nachts mit ihm das Sofa oder ei­nen Ses­sel auf­zu­su­chen, da­mit der Part­ner sei­ne Ruhe hat. Wenn Sie vor lau­ter Über­mü­dung ein­ni­cken, ist das Baby un­ter Um­stän­den durch eine un­güns­ti­ge Schlaf­po­si­ti­on oder die Sof­a­pols­ter erst recht ge­fähr­det. 

                              Letzte Aktualisierung: 27.01.2021, TV

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