Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              nacktes Baby wird mit Brei gefüttert

                              Bei­kost - war­um?


                              In den ers­ten vier bis sechs Le­bens­mo­na­ten be­kommt Ihr Baby mit der Mut­ter­milch al­les, was es für eine ge­sun­de Ent­wick­lung braucht. Des­halb ist vol­les Stil­len bis zum Al­ter von sechs Mo­na­ten sehr zu emp­feh­len. Viel­leicht zeigt Ihr Baby aber schon frü­her ein aus­ge­präg­tes In­ter­es­se am Es­sen. Dann spricht nichts da­ge­gen, es mit dem ers­ten Brei zu pro­bie­ren. Mit der Ein­füh­rung von Bei­kost kön­nen Sie frü­hes­tens zu Be­ginn des fünf­ten Mo­nats an­fan­gen. Spä­tes­tens zu Be­ginn des sieb­ten Mo­nats reicht Stil­len oder Schop­pen­er­näh­rung al­lei­ne dann nicht mehr aus.

                              Was das Baby nach 6 Mo­na­ten zu­sätz­lich braucht


                              Nach dem vier­ten Le­bens­mo­nat be­nö­ti­gen Ba­bys mehr En­er­gie, Ei­weiss, Spu­ren­ele­men­te (v.a. Ei­sen, aber auch Kal­zi­umZink und Se­len) und Vit­ami­ne (Vit­amin D und Nia­cin) für den wei­te­ren Auf­bau von Mus­ku­la­tur, Zäh­nen, Kno­chen und für die Zell­ent­wick­lung. Der Fett­an­teil in der Nah­rung, der bei rei­ner Milch­nah­rung ca. 50% der Ka­lo­ri­en be­trägt, muss re­du­ziert und das Milch­fett durch pflanz­li­che Fet­te oder Öle mit ei­nem ho­hen Ge­halt an un­ge­sät­tig­ten Fett­säu­ren er­setzt wer­den.

                               

                              Ab dem fünf­ten bis sechs­ten Mo­nat sind in der Re­gel auch das Ver­dau­ungs­sys­tem, die Nie­ren­funk­ti­on und der Stoff­wech­sel so weit ent­wi­ckelt, dass Ihr Baby Bei­kost ver­tra­gen kann. Der Saug- und Schluck­re­flex wird lang­sam schwä­cher. Ganz neu ist es, Nah­rung auf­zu­neh­men, ohne zu sau­gen! Es lernt nun auch all­mäh­lich, den Kie­fer zum Kau­en zu be­we­gen. In der zwei­ten Hälf­te des ers­ten Le­bens­jah­res sind bei den meis­ten Ba­bys alle acht Schnei­de­zäh­ne durch­ge­bro­chen.

                              Wenn Ihr Baby sei­nen ers­ten Brei be­kommt, wird die Mut­ter­milch oder der Schop­pen vor­erst wei­ter­hin sei­ne wich­tigs­te Nah­rungs­quel­le sein. Erst nach und nach wer­den gan­ze Milchmahl­zei­ten durch Brei er­setzt. Wie lan­ge Sie da­nach wei­ter stil­len, be­stim­men Sie und Ihr Kind. Stil­len dient ja nicht nur der Nah­rungs­auf­nah­me, son­dern bie­tet dem Kind auch Nähe und Trost.

                              Letzte Aktualisierung: 27.04.2021, swissmom-Redaktion
                              Anzeige
                              Anzeige