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Schwangere Frau macht Agendaeintrag
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Be­rech­nung der Mut­ter­schafts­ent­schä­di­gung (MSE)


Die MSE wird als Tag­geld aus­ge­rich­tet und be­trägt 80 % des vor der Nie­der­kunft er­ziel­ten durch­schnitt­li­chen Er­werbs­ein­kom­mens, höchs­tens aber 196 Fran­ken pro Tag. Das ma­xi­ma­le Tag­geld wird mit ei­nem Mo­nats­ein­kom­men von 7350 Fran­ken (7350 Fran­ken x 0.8 : 30 Tage = 196 Fran­ken/Tag) und bei Selb­stän­di­g­er­wer­ben­den mit ei­nem Jah­res­ein­kom­men von 88 200 Fran­ken (88 200 Fran­ken x 0.8 : 360 Tage = 196 Fran­ken/Tag) er­reicht.

1. Grund­satz


Grund­la­ge für die Be­mes­sung der Mut­ter­schafts­ent­schä­di­gung bil­det das letz­te vor der Nie­der­kunft er­ziel­te und auf den Tag um­ge­rech­ne­te Er­werbs­ein­kom­men im Sin­ne von Art. 5 AHV-Ge­setz. Der Ar­beit­ge­ber ist ver­pflich­tet, das AHV-pflich­ti­ge Er­werbs­ein­kom­men fest­zu­hal­ten, das in den 12 Mo­na­ten vor der Ge­burt er­zielt wur­de. Auf die­ser Ba­sis wird die 9-mo­na­ti­ge Ver­si­che­rungs­dau­er vor der Ge­burt wie auch die Min­des­ter­werbs­dau­er von 5 Mo­na­ten über­prüft. Gleich­zei­tig kann fest­ge­stellt wer­den, ob das Ein­kom­men vor der Ge­burt star­ken Schwan­kun­gen aus­ge­setzt war bzw. ob die Tä­tig­keit un­re­gel­mäs­sig war. Der Mo­nat, in wel­chen die Ge­burt fällt, muss nicht de­kla­riert wer­den. Mass­ge­bend ist grund­sätz­lich der letz­te Brut­to-Mo­nats­lohn (inkl. 13. Mo­nats­lohn) vor dem Ge­burts­mo­nat.

2. Er­mitt­lung des Er­werbs­ein­kom­mens


Re­gel­mäs­si­ges Ein­kom­men: Die Mit­ar­bei­te­rin er­zielt dann ein re­gel­mäs­si­ges Ein­kom­men, wenn sie in ei­nem Ar­beits­ver­hält­nis steht, wel­ches un­be­fris­tet oder für min­des­tens ein Jahr ein­ge­gan­gen wor­den ist und ihr Ein­kom­men kei­nen star­ken Schwan­kun­gen aus­ge­setzt ist. Dies trifft in der Re­gel auf die Mit­ar­bei­te­rin zu, die über län­ge­re Zeit un­ge­fähr gleich lang und zu un­ge­fähr gleich blei­ben­dem Stun­den- oder Mo­nats­lohn oder im Teil­zeit­pen­sum ar­bei­tet. Eine Er­werbs­tä­tig­keit, die in­fol­ge Krank­heit, Un­fall oder Ar­beits­lo­sig­keit re­du­ziert wer­den muss­te, gilt als re­gel­mäs­sig. Bei ei­nem re­gel­mäs­si­gen Ein­kom­men gilt der letz­te Brut­to-Mo­nats­lohn (inkl. 13. Mo­nats­lohn) vor dem Ge­burts­mo­nat als Be­rech­nungs­ba­sis.

Un­re­gel­mäs­si­ges Ein­kom­men: Die Mit­ar­bei­te­rin er­zielt dann ein un­re­gel­mäs­si­ges Ein­kom­men, wenn sie in kei­nem auf Dau­er an­ge­leg­ten Ar­beits­ver­hält­nis steht oder ihr Er­werbs­ein­kom­men star­ken Schwan­kun­gen (bei un­re­gel­mäs­si­ger, stun­den­wei­ser Be­schäf­ti­gung) aus­ge­setzt ist. In die­sem Fall gilt der Durch­schnitt der letz­ten 12 Brut­to-Mo­nats­löh­ne (inkl. 13. Mo­nats­lohn) vor dem Ge­burts­mo­nat als Be­rech­nungs­ba­sis.

Letzte Aktualisierung: 06.04.2020, CF

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