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13. Mo­nats­lohn


Der 13. Mo­nats­lohn ist vom Ge­setz her nicht vor­ge­schrie­ben, son­dern ist eine Son­der­ver­gü­tung. Das heisst ein zu­sätz­li­cher Lohn für die ge­leis­te­te Ar­beit ei­nes Jah­res. Die Aus­zah­lung und die Höhe des 13. Mo­nats­lohn müs­sen ver­trag­lich fest­ge­legt wer­den. Im Ge­gen­satz zur Gra­ti­fi­ka­ti­on wird er so zum fes­ten Lohn­be­stand­teil in der Höhe des ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Mo­nats­loh­nes. Und zwar des Jah­res­loh­nes, ein­schliess­lich Lohn­zah­lun­gen bei Ar­beits­ver­hin­de­rung in­fol­ge Krank­heit u.a. ge­teilt durch 12. Zu be­ach­ten ist, dass der 13. Mo­nats­lohn so­zi­al­ver­si­che­rungs- und steu­er­recht­lich als Lohn be­han­delt wird.

Grund­sätz­lich gilt, dass wenn ein 13. Mo­nats­lohn ver­trag­lich ab­ge­macht wur­de, der An­ge­stell­te An­spruch auf des­sen Aus­zah­lung hat und dies jähr­lich. Da der 13. Mo­nats­lohn ein fes­ter Lohn­be­stand­teil ist, ist er bei Aus­tritt wäh­rend des Jah­res auch an­teils­mäs­sig ge­schul­det. Er ist we­der vom Ge­schäfts­er­geb­nis noch von den Leis­tun­gen und dem sons­ti­gen Ver­hal­ten des Ar­beit­neh­mers ab­hän­gig und un­ter­schei­det sich nur durch den auf­ge­scho­be­nen Zeit­punkt der Fäl­lig­keit vom or­dent­li­chen Lohn.

Ist nichts an­de­res ver­ein­bart, be­trägt der 13. Mo­nats­lohn ei­nen Zwölf­tel des tat­säch­lich be­zahl­ten Mo­nats­loh­nes. Bei Krank­heit be­steht von Ge­set­zes we­gen ein An­spruch auf Lohn­fort­zah­lung, dienst­al­ter­ab­hän­gig und im Rah­men von Vor­schrif­ten und Pra­xis. Hat­te aber der Ar­beit­neh­mer/in we­gen un­be­zahl­tem Ur­laub oder län­ger dau­ern­der Ar­beits­un­fä­hig­keit (Krank­heit) kei­nen Lohn­an­spruch mehr (d.h. es be­stand kei­ne ge­setz­li­che Lohn­fort­zah­lungs­pflicht mehr), ver­rin­gert sich die­ser Jah­res­lohn und der 13. Mo­nats­lohn fällt da­her ent­spre­chend klei­ner aus.

Letzte Aktualisierung: 20.04.2020, PvE / CF / NK
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