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Kün­di­gungs­schutz für schwan­ge­re Ar­beit­neh­me­rin­nen

Schwangere am Arbeitsplatz
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Nein. Eine Schwan­ge­re, die sich um eine Stel­le be­wirbt, ist grund­sätz­lich nicht ver­pflich­tet, ihre Schwan­ger­schaft bei der Be­wer­bung mit­zu­tei­len. Wer­den Sie vom künf­ti­gen Ar­beit­ge­ber auf eine vor­lie­gen­de Schwan­ger­schaft ge­fragt, sind Sie nicht ver­pflich­tet, die Fra­ge zu be­ant­wor­ten (recht­lich …
Ja. Der zeit­li­che Kün­di­gungs­schutz für schwan­ge­re Ar­beit­neh­me­rin­nen, wie er in Art. 336c OR ge­re­gelt ist, gilt erst nach be­stan­de­ner Pro­be­zeit. Ist nichts an­de­res schrift­lich ver­ab­re­det, gilt der ers­te Mo­nat ei­nes neu­en (un­be­fris­te­ten) Ar­beits­ver­hält­nis­ses als Pro­be­zeit (Art. 335b, Abs. 1 OR). …
Um­fas­sen­der Kün­di­gungs­schutz heisst, dass der Ar­beit­ge­ber ei­ner schwan­ge­ren Frau wäh­rend der gan­zen Schwan­ger­schaft und bis 16 Wo­chen nach der Ge­burt nicht kün­di­gen darf (Art. 336c OR), vor­aus­ge­setzt die Pro­be­zeit ist ab­ge­lau­fen. Wä­rend die­sen rund 13 Mo­na­ten wäre eine Kün­di­gung nicht gül­tig.
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Letzte Aktualisierung: 10.06.2021, swissmom-Redaktion

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