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Ich bin schwan­ger und ar­bei­te Nacht­schicht. Muss ich dies bis zum Ge­burts­ter­min tun?

Nein, Ar­beit­ge­ber dür­fen Schwan­ge­re und Stil­len­de nur mit ih­rem Ein­ver­ständ­nis be­schäf­ti­gen.

Schwan­ge­re ha­ben den An­spruch auf Ar­beits­be­din­gun­gen, wel­che die Ge­sund­heit von Mut­ter und Kind nicht ge­fähr­den.

Ab 8 Wo­chen vor der Ge­burt dür­fen Schwan­ge­re kei­ne Abend- oder Nacht­ar­beit leis­ten. Der Ar­beit­ge­ber muss eine ad­äqua­te Ta­ges­ar­beit an­bie­ten. Kann der Ar­beit­ger­ber dies nicht, darf die Ar­beit­neh­me­rin bei 80% Lohn zu Hau­se blei­ben.

Schwan­ge­re dür­fen zu­dem auf blos­se An­zei­ge hin von der Ar­beit fern­blei­ben oder die Ar­beit ver­las­sen.

8 Wo­chen nach der Nie­der­kunft dür­fen Wöch­ne­rin­nen nicht be­schäf­tigt wer­den (Ar­beits­ver­bot).

Ab der 9. bis zur 16. Wo­che nach der Nie­der­kunft dür­fen Wöch­ne­rin­nen nur mit Ih­rem Ein­ver­ständ­nis be­schäf­tigt wer­den.

Stil­len­de Müt­ter ha­ben das An­recht, die er­for­der­li­che Zeit zum Stil­len ein­zu­for­dern.

Letzte Aktualisierung: 09.09.2019, CF / NK

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